Begriffe wie "Functional Food", "Light"-Produkte oder "probiotisch" sind in aller Munde. Diesen Lebensmitteln werden bestimmte Effekte auf die Gesundheit zugeschrieben. Wir erklären, was es damit auf sich hat.
"Light"-Produkte
Der Begriff "light“ ist nicht geschützt, er kann beispielsweise weniger Energie, aber auch weniger Koffein im Kaffee oder weniger Kohlensäure im Mineralwasser bedeuten. Wer jedoch Vollfettprodukte durch fettärmere "Light"-Produkte ersetzt, kann dadurch Energie einsparen - vorausgesetzt, er isst nicht die doppelte Menge.
Functional Food
Functional Food sind Lebensmittel, die für bestimmte Bedürfnisse entwickelt wurden, zum Beispiel Elektrolytgetränke für Sportler. Diese speziellen Lebensmittel sollen nicht nur schmecken, sondern auch die Gesundheit fördern. Zusätzlich sollen sie das Risiko für bestimmte Erkrankungen senken. Beispiele für Functional Food sind Lebensmittel mit einem höheren Gehalt an Antioxidantien - zum Beispiel die A-C-E-Getränke - oder mit Omega-3-Fettsäuren oder auch Milchprodukte, die Probiotika enthalten.
Nutraceuticals
Inhaltsstoffe in Functional Food, die physiologisch wirksam sind, heißen Nutraceuticals. Dieser Name steht für biologisch aktive Verbindungen. Das sind Bestandteile von Nahrungsmitteln mit medizinischem und gesundheitlichem Nutzen, zum Beispiel Antioxidantien oder sekundäre Pflanzenstoffe. Sie sollen dazu beitragen, den Cholesterin- oder Blutzuckerspiegel zu regulieren und das Krebsrisiko zu mindern.
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Autor: Diplom-Ökotrophologin Dr. Gunda Backes, erstellt am 14.01.09
Quelle: aid infodienst Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e.V.

