Wer wissen möchte, was die Suppendose, der Käse oder der Ketchup eigentlich genau enthalten, schaut am besten auf das Lebensmitteletikett. Die Lebensmitteletikettierung soll eine schnelle Übersicht zu den wichtigsten Produktinformationen gewährleisten. Deshalb müssen die Grundaussagen gemeinsam an zentraler Stelle auftauchen.
Fertig verpackte Lebensmittel müssen folgende Hinweise enthalten:
- Name des Lebensmittels, auch Verkehrsbezeichnung genannt
Gewicht
Zutatenverzeichnis einschließlich der Zusatzstoffe
Mindesthaltbarkeitsdatum
Name des Herstellers
Chargen- oder Partie-Nummer
gegebenenfalls Hinweise zur Lagerung und Zubereitung
Das Zutatenverzeichnis
Es informiert Sie, was im Lebensmittel drin ist. Die Zutaten sind - in absteigender Reihenfolge - nach ihrem Gewichtsanteil aufgeführt: zuerst die Hauptzutat, an letzter Stelle die Zutat mit der geringsten Menge.
Auch die enthaltenen Zusatzstoffe sind - von wenigen Ausnahmen abgesehen - im Zutatenverzeichnis aufgeführt:
- Mit einem Klassennamen, der den Anwendungsgrund erkennen lässt, zum Beispiel "Farbstoff" und
- mit ihrer chemischen Bezeichnung, zum Beispiel "Backtriebmittel Natriumcarbonat" oder
- mit ihrer E-Nummer, zum Beispiel "Backtriebmittel" E 500.
Da der Großteil aller Lebensmittelallergien durch 14 Hauptallergene wie beispielsweise glutenhaltiges Getreide, Soja, Nüsse, Milch oder Krebs- und Schalentiere verursacht werden, müssen diese auch in kleinsten Mengen auf dem Lebensmitteletikett angegeben werden.
- Seite 1: Woher, wie viel, wie teuer
- Seite 2: Mindesthaltbarkeitsdatum
- Seite 3: Kennzeichnung von Biolebensmitteln
Autor: TK, erstellt am 18.11.08
Quelle: aid, www.was-wir-essen.de

