Mittlerweile ist es wissenschaftlich erwiesen: Permanente Diäten machen dick. Je karger und einseitiger sie sind, desto größer die Chance, nach der Diät ein höheres Gewicht zu erreichen als vorher.
Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) bringen strikte Vorsätze oder rigide Diätvorschriften keinen dauerhaften Erfolg. Wer sich Süßes ganz versagt und nur noch Gesundes essen will, wird auf Dauer im Alltag scheitern. Es können sogar schwere Essstörungen entstehen, wenn der Diätwillige schon bei der kleinsten Abweichung von der rigiden Vorschrift glaubt, versagt zu haben.
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Dann droht die Gefahr, dass er die Diät abbricht oder sich mit regelrechten Fressattacken tröstet. Pillen, Tees, Pülverchen und andere Wundermittel tun ihr Übriges dazu. Der Grund: Der Körper lernt in den "mageren Zeiten", mit so wenig Nahrung wie möglich auszukommen. Je öfter sich diese Zeiten wiederholen, desto konsequenter drosselt der Körper seinen Energieverbrauch und schaltet auf ein Notprogramm um. Ist die Diät beendet, legt der Körper das, was ihm nun an überflüssigen Extras zugeführt wird, in Form von Fettdepots als Reserve für die nächsten Mangelzeiten an. Die unerwünschte Folge: Man nimmt noch schneller zu als vorher - der so genannte JoJo-Effekt tritt ein.
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Autor: Diplom-Ökotrophologin Alexandra Krotz, erstellt am 25.04.03; zuletzt aktualisiert von Diplom-Ökotrophologin Dr. Gunda Backes am 10.02.09
Quelle: TK

