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Familienkost (ab 10. Monat)

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Ab dem zehnten Monat gehen die vier gleich großen Milch- und Beikostmahlzeiten der Säuglingsernährung in die drei Hauptmahlzeiten und zwei Zwischenmahlzeiten der Familienkost über.

Statt der Milchmahlzeit zum Frühstück können Sie Ihrem Baby Vollmilch aus einer Tasse zu trinken geben, dazu klein geschnittenes Brot. Solange Ihr Baby aus der Flasche trinkt, sollten Sie keine Vollmilch füttern, sondern weiterhin Säuglingsmilch verwenden.

 

Für den Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei zum Mittag können Sie Zutaten aus der Familienkost nutzen. Der Brei braucht nicht mehr püriert zu sein, sondern nur noch zerdrückt.

 

Die zwei weiteren Breimahlzeiten lösen Sie nach und nach durch ein Abendessen und zwei Zwischenmahlzeiten ab. Als Abendessen können Sie zum Beispiel Brot, Vollmilch aus der Tasse und Obst servieren. Die zwei Zwischenmahlzeiten können zum Beispiel aus Brot, Getreideflocke, Obst, Obstsaft oder Gemüserohkost bestehen.

 

Mit dem Übergang zur Familienkost wird die Nahrung zunehmend fester. Dadurch erhöht sich der Wasserbedarf. Als Durstlöscher sollten Sie dem Säugling Trinkwasser in einer Tasse anbieten. Über die Qualität des Leitungswassers können Sie sich beim zuständigem Wasserwerk erkundigen.

 

Tipps zur Familienkost

 

  • Salzen Sie grundsätzlich sparsam und verzichten Sie auf scharfes Würzen.
  • Vermeiden Sie schwer verdauliche, blähende und sehr fettreiche Lebensmittel.
  • Verwenden Sie keine kleinen, harten Lebensmittel wie zum Beispiel Nüsse. Sie können beim Verschlucken leicht in die Luftröhre gelangen.

 

Getränke

Als Getränke nutzen Sie am besten ungesüßten Fencheltee, abgekochtes Leitungswasser oder stille Mineralwässer. Kohlensäurehaltiges Mineralwasser kann zu Blähungen führen.

 

Achtung Karies

Fertigtee ist meistens Zucker zugesetzt. Dazu gehört auch Glukose, Maltose, Dextrose, Trauben- oder Malzzucker. Wenn Säuglinge ständig an zuckerhaltigen Flüssigkeiten nuckeln, kann das zu gravierenden Zahnschäden führen.

Autor: Diplom-Ökotrophologin Alexandra Krotz, erstellt am 24.04.03; zuletzt aktualisiert von Diplom-Ökotrophologin Dr. Gunda Backes am 03.02.09

Quelle: Forschungsinstitut für Kinderernährung, TK

 
 
 

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