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Säuglingsmilch

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Wenn Sie vor dem fünften Monat zufüttern oder abstillen müssen, können Sie Flaschennahrung nutzen. Es gibt es sogenannte adaptierte und teiladaptierte Nahrung. Bereiten Sie sie immer mit abgekochtem Wasser zu.

Adaptierte Milchnahrung

Adaptierte Milchnahrung, auch Anfangsnahrung genannt, ist in der Zusammensetzung weitestgehend der Muttermilch angeglichen. Wie mit der Muttermilch können Sie damit Ihr Baby füttern, ohne es zu überfüttern. Adaptierte Nahrung können Sie bis zu Beginn der Beikost im sechsten Monat verwenden.

 

Teiladaptierte Nahrung

Die relativ dünnflüssige adaptierte Nahrung wird häufig durch eine teiladaptierte Nahrung ersetzt. Sie gilt daher auch als Folgenahrung. Teiladaptierte Nahrung enthält neben dem physiologischen Hauptkohlenhydrat der Muttermilch, dem Milchzucker oder der Laktose, auch Stärke. Die teiladaptierte Milch ist dadurch sämiger als Muttermilch oder adaptierte Milch. Diese Milch dürfen Sie aber nicht in beliebiger Menge füttern.

 

Beachten Sie bei der Zubereitung die Angaben zur Dosierung. Wenn die Milch zu dick angerührt wird und zu wenig Flüssigkeit enthält, können die Nieren des Kindes überfordert werden. Das kann Verstopfung verursachen und Übergewicht fördern.

 

Selbstgemachte Milchnahrung

Säuglingsmilch selbst herzustellen wird aus hygienischen und ernährungsphysiologischen Gründen nicht empfohlen. Das betrifft nicht nur selbst hergestellte Säuglingsmilch auf Kuhmilch-Basis, sondern auch Milch von Ziegen, Schafen oder Stuten.

 

Vegetarische Milchnahrung

Auch vegetarische Milchnahrungen wie Frischkornmilch, Mandelmilch oder Reismilch sind für Säuglinge ungeeignet, da sie nicht den ernährungsphysiologischen Bedürfnissen von Säuglingen entsprechen. In der Vergangenheit kam es bei Babys, die so gefüttert wurden, zu schweren Entwicklungsstörungen.

 

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Autor: Diplom-Ökotrophologin Alexandra Krotz, erstellt am 24.04.03; zuletzt aktualisiert von Diplom-Ökotrophologin Dr. Gunda Backes am 03.02.09

Quelle: Forschungsinstitut für Kinderernährung, TK

 
 
 

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