Fast Food ist Bestandteil unserer modernen Gesellschaft. Der Begriff alleine bedeutet allerdings nur "schnelles Essen" und sagt an sich noch nichts über die Zusammensetzung der Nahrungsmittel aus.
Meistens wird unter Fast Food aber ein Hamburger, Pommes frites oder eine Currywurst verstanden. Diese enthalten in der Regel wenige Nährstoffe, aber viel Fett und/oder Zucker.
Fast Food generell zu verdammen, ist gerade bei Jugendlichen schwierig und schlägt schnell ins Gegenteil um. Verbieten Sie Fast Food nicht generell, ab und zu darf ein Besuch im Fast Food-Restaurant sein.
Eine weitere Alternative ist, ab und zu "gesundes" Fast Food anzubieten. Selbstgemachtes Fast Food enthält meist weniger Fett und Salz, es enthält keine Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker, Konservierungs-, Aroma- und Farbstoffe, ist dafür aber reich an Ballast- und Mineralstoffen sowie Vitaminen. Viele Gerichte der "schnellen Küche" können so ernährungsphysiologisch wertvoll zubereitet werden.
Beispiele für selbstgemachtes Fast Food:
- Aus dick geschnittenen Kartoffeln sind Pommes Frites schnell selbst gemacht, weniger fettig und trotzdem köstlich.
- Gefüllte Backkartoffeln schmecken Kindern häufig ebenso.
- Pizza sollte stets aus Vollkornmehl oder zumindest einem Teil davon hergestellt werden. Als Belag Gemüse wählen.
- Für Hamburger kann man Brot aus Voll- oder Mehrkorn verwenden.
- Als Fleisch für einen Hamburger eignet sich am besten selbst gebratenes Geflügelfleisch, mageres Schweinefleisch oder Fisch.
- Mit frischem Gemüse bekommt der Hamburger Marke Eigenbau den letzten Pfiff.
Fertig gekaufte Tortillas lassen sich mit gebratenem Hähnchen, Salat, Avocado und Mais am Tisch füllen und einrollen - mit den Fingern essen macht den meisten Kindern Spaß.
erstellt am 11.03.03; zuletzt aktualisiert von Diplom-Ökotrophologin Dr. Gunda Backes am 02.02.09
Quelle: TK