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Übelkeit und Erbrechen

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Vor allem in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft werden viele Frauen von Übelkeit und Erbrechen geplagt. Die Beschwerden können individuell sehr unterschiedlich ausfallen - bei den meisten Frauen lassen sie mit Beginn des zweiten Schwangerschaftsdrittels auch wieder nach.

Die eigentliche Ursachen für Übelkeit und Erbrechen sind noch nicht gefunden. Eine naheliegende Erklärung ist die Hormon-Umstellung oder ein Ungleichgewicht im Blutzuckerspiegel. Andere Ursachen könnten Stress und Überbelastung sein.

 

Bei häufigem Erbrechen besteht die Gefahr, dass zu viel Flüssigkeit und Elektrolyte verloren gehen. In solchen Fällen ist es besonders wichtig, ausreichend viel zu trinken und den Elektrolythaushalt auszugleichen. Erbrechen Sie nach jeder Mahlzeit, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.

 

Tipps gegen Übelkeit und Erbrechen

 

  • Um den Blutzuckerspiegel konstant zu halten, essen Sie am besten mehrere kleine, kohlenhydrathaltige Mahlzeiten im Abstand von zwei bis drei Stunden.
  • Viel trinken, vor allem Mineralwasser, Saftschorle oder Kräutertee.
  • Fettreiche, stark gewürzte Speisen sowie Alkohol und Koffein sollten Sie vermeiden. Gut verträglich sind trockene Kekse, Toast und Zwieback.
  • Während des Essens und danach hilft eine aufrechte Sitzhaltung, die Mahlzeit besser zu verdauen.
  • Essen Sie vor dem Aufstehen etwas, um den Blutzuckerspiegel zu heben. Langsames Aufstehen vermeidet einen plötzlichen Blutdruckabfall.
  • Auch vor dem Schlafengehen eine Kleinigkeit essen. Am besten Joghurt, Brot, Milch oder ein kleines Butterbrot.
  • Gerüche, die Übelkeit und Erbrechen auslösen, meiden. Vorsicht auch bei verrauchten Räumen.
  • Kleine Ruhepausen einplanen. Dabei Kopf und Beine höher lagern. Entspannend wirken regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft.

 

Wann sollten Sie den Arzt aufsuchen?

 

  • Bei Erbrechen nach jeder Mahlzeit.
  • Bei Gewichtsverlust.
  • Wenn das Erbrochene blutig ist oder wie Kaffeesatz aussieht.
  • Wenn mehr Flüssigkeit verloren wird als aufgenommen werden kann.

Autor: Diplom-Ökotrophologin Alexandra Krotz, erstellt am 03.03.03; zuletzt aktualisiert von Diplom-Ökotrophologin Dr. Gunda Backes am 03.02.09

Quelle: TK

 
 
 

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