Die "sitzende Lebensweise" in Kombination mit fehlenden körperlichen Ausgleichsaktivitäten wie beispielsweise Gymnastik, Krafttraining oder Ausdauersport gilt als wesentliche Ursache für das Auftreten von Rückenproblemen.
Ein lebendiger Organismus muss im Unterschied zu einer Maschine genutzt werden, um funktionieren zu können. Körpergewebe wie Muskeln und Bänder brauchen regelmäßige Belastung, um leistungsfähig zu bleiben. Dauernde Unterforderung durch mangelnde Bewegung lässt die Strukturen des Bewegungsapparats verkümmern.
Neben Bewegungsmangel schlagen sich auch psychosoziale Belastungen - Stress, Probleme in Beruf und Familie - leicht auf den Rücken nieder.
Risikofaktoren für Rückenbeschwerden im Einzelnen
- Langzeitsitzen
- Bewegungsmangel
- Übergewicht
- Alter zwischen 35 bis 50 Jahren
- Fehlbelastung und einseitige Belastung
- Genetische Disposition
- Falsche Ernährung
- Rauchen
- Psychische Belastungen
- Schwere körperliche Arbeit
- Unzufriedenheit am Arbeitsplatz
Ein schwacher Rücken gerät schnell aus der Form. Dann kann eine alltägliche oder geringe, aber ungewohnte Beanspruchung wie zum Beispiel das Tragen einer Last genügen, um Verspannungen und Schmerzen auszulösen.
erstellt am 01.08.05; zuletzt aktualisiert von Diplom-Sportwissenschaftler Uwe-Folker Haase am 04.07.11
Quelle: Zentralverband der Physiotherapeuten/Krankengymnasten e.V.