Reiten ist bei korrektem Sitz und guter Technik durchaus als rückenfreundlich einzustufen und hat gegenüber dem Fahrradfahren den Vorteil, dass dabei auch die Rumpfmuskulatur trainiert wird: Denn, um sich auf dem Pferderücken stabil halten zu können, ist aktive Muskelarbeit nötig.
Auch für die Beweglichkeit der Hüfte und für die Beckenboden-Muskulatur ist Reiten ein gutes Training. Das Reiten schult die Haltung, die Koordination sowie die Balance. Ausdauer und Kraft kommen etwas zu kurz, daher ist eine ergänzende Ausdauersportart empfehlenswert.
Ein zusätzliches Rumpfmuskeltraining ist besonders Anfängern anzuraten, damit sie die korrekte Sitzposition einhalten können, ohne dass es zu Muskelverspannungen durch Überforderung kommt.
erstellt am 08.08.05; zuletzt aktualisiert von Diplom-Sportwissenschaftler Uwe-Folker Haase am 21.07.11
Quelle: Zentralverband der Physiotherapeuten/Krankengymnasten e.V.