Tennis, Badminton, Squash
Rückschlagspiele werden bei Rückenbeschwerden als nur bedingt empfehlenswert angesehen.
Doch wie bei den Mannschafts-Ballspielen gilt: Niemand sollte seinen Lieblingssport aufgeben, weil er gelegentliche Rückenschmerzen hat. Besser ist es, aktiv zu bleiben und durch ein spezielles Training dafür zu sorgen, dass der Rücken stärker und belastbarer wird.
Die Kombination von Streckung und Verdrehung der Wirbelsäule ist vor allem bei Überkopfschlägen mit Kraft und hoher Geschwindigkeit ein kritischer Punkt für den Rücken. Als besonders gelenkbelastend und verletzungsträchtig gilt das temporeiche Squash mit seinen abrupten Stopp- und Start-Bewegungen. Durch die Enge des Spielfelds kommt es zudem häufiger zu Unfällen durch Körperkontakt mit Mitspielern.
Bei bestehenden Rückenbeschwerden sollten Sie ein Tennis- oder Badminton-Match ruhiger angehen lassen und nicht jedem Ball hinterherlaufen, um eine Überbelastung zu vermeiden. Auch hier helfen die richtige Schlagtechnik und eine gute Koordination, den Rücken zu schützen.