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Ärzte im Operationssaal

Bandscheibenoperation

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Eine Bandscheibenoperation ist heute in den meisten orthopädischen oder neurochirurgischen Kliniken ein Routineoperation. Voraussetzung für den Erfolg einer Operation, die Schmerzfreiheit nach dem Eingriff, ist jedoch eine eindeutige Indikation.

Bei der Operation wird vorgefallenes Bandscheibengewebe aus dem Bereich zwischen zwei Wirbeln entfernt, um bedrängte Nerven von Druck zu entlasten. Je nach Art der Beschwerden und Ausmaß der Bandscheibenschädigung kommt ein offenes oder minimalinvasives Verfahren in Betracht:

 

  • bei einer offenen Operation wird das zu operierende Gebiet mit Schnitten geöffnet, die Bandscheibe frei gelegt und "unter Sicht" operiert. Dies ist meist mit mikrochirurgischen Instrumenten möglich, so dass der Schnitt klein gehalten werden kann und nur wenig Gewebe verletzt wird.
  • bei einem minimalinvasiven Eingriff ("Schlüsselloch-OP") wird durch einen winzigen Schnitt in der Haut gearbeitet. Die erforderlichen Instrumente werden durch eine zuvor gelegte Kanüle eingeführt. Sichtkontrolle besteht über eine Endoskopiesonde oder Röntgenbilder (Computertomographien).

 

Nach einer Bandscheibenoperation ist heute in der Regel nur noch ein kurzer Klinikaufenthalt nötig. Meist kann die Rehabilitationsbehandlung schon am Tag nach dem Eingriff beginnen.

erstellt am 03.08.05; zuletzt aktualisiert von Diplom-Sportwissenschaftler Uwe-Folker Haase am 05.07.11

Quelle: Zentralverband der Physiotherapeuten/Krankengymnasten e.V.

 
 
 

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