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Stufenlagerung Stufenlagerung

Konservative Therapie

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Bei der Behandlung akuter Rückenbeschwerden stehen die Schmerzlinderung, die Lockerung der Muskulatur und die Wiederherstellung der Beweglichkeit im Vordergrund.

Dazu gibt es verschiedene therapeutische Möglichkeiten, die in der Regel kombiniert werden:

 

  • Entlastung durch Stufenlagerung,
  • Physiotherapie (Krankengymnastik, Massagen, manuelle Therapie),
  • Physikalische Therapie (Wärme- oder Kälteanwendungen, Elektrotherapie),
  • Medikamentöse Therapie (Schmerzmittel, muskelentspannende, abschwellende und örtlich betäubende Wirkstoffe),
  • Entspannungsverfahren (zum Beispiel Muskelentspannung nach Jacobson),
  • Örtliche Schmerzlinderung durch Alternative Verfahren wie zum Beispiel Akupunktur,
  • Zur Vorbeugung erneuter Beschwerden: Individuelles Trainingsprogramm, Rückenschule.

 

Stufenlagerung bei akuten Schmerzen

Bettruhe und Schonung sind, wenn überhaupt, höchstens in den ersten ein bis zwei Tagen zu empfehlen. Wirksamere Entlastung vom heftigen ersten Akutschmerz zum Beispiel beim Hexenschuss bietet die Stufenlagerung.

 

Sobald die Schmerzen etwas abgeklungen sind, sollten die so genannten passiven Therapieformen wie zum Beispiel Wärmeanwendungen oder Massagen, bei denen man sich behandeln lässt, zugunsten der aktiven Therapieformen wie Krankengymnastik, Entspannungsverfahren und Bewegungstraining reduziert werden.

 

Die Erfahrung hat gezeigt, dass nur die aktiven Therapien, bei denen man lernt, seinen Körper besser wahrzunehmen, sich mehr zu bewegen und den Alltag zu verändern, nachhaltig schmerzlindernd und zugleich vorbeugend wirken.

erstellt am 01.08.05; zuletzt aktualisiert von Diplom-Sportwissenschaftler Uwe-Folker Haase am 09.08.11

Quelle: Zentralverband der Physiotherapeuten/Krankengymnasten e.V.

 
 
 

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