Eine Schmerzbewältigungstherapie und körperliche Aktivierung helfen, einen Teufelskreis aus intensiver Schmerzwahrnehmung und Schmerzverstärkung zu durchbrechen.
Eine Schmerzbewältigungstherapie beinhaltet unter anderem folgende Elemente:
- Aktivierung, Abbau von Ängsten, Entwicklung einer realistischen Einstellung zu den Schmerzen.
- Analyse des Schmerzverhaltens mit dem Ziel eines angemessenen und möglichst gelassenen Umgangs mit den Beschwerden.
- Erlernen von Entspannungsverfahren zur besseren Stress- und Schmerzbewältigung.
- Übungen, die von den Beschwerden ablenken, die Stimmung aufhellen und helfen, die Lebensfreude wiederzuerlangen.
- Übungen und Rollenspiele zur besseren Selbstbehauptung und Konfliktbewältigung am Arbeitsplatz und in der Familie.
- Information und Beratung zur Rückkehr in den Beruf.
- Körperliches Training, Ermunterung zur Aufgabe von Schonhaltungen und zu mehr Bewegung und Sport, Übungen zur Verbesserung der Körperwahrnehmung.
- Spezielles Bewegungstraining, bei dem alltägliche, auch bei der Arbeit anfallende Bewegungen geübt werden, um die Angst vor Schmerzen zu verlieren.
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erstellt am 01.08.05; zuletzt aktualisiert von Diplom-Sportwissenschaftler Uwe-Folker Haase am 05.07.11
Quelle: Zentralverband der Physiotherapeuten/Krankengymnasten e.V.