Mehr als 80 TK-Versicherte haben sich seit Anfang Juli 2011 ins Netzwerk psychische Gesundheit (NWpG) in Hamburg eingeschrieben.
Vor Journalisten zogen die TK-Landesvertretung Hamburg und ihre Projektpartner Ende Oktober 2011 deshalb ein positives Fazit der ersten Monate. Mit dabei war auch Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks. Im Jahr 2012 soll das Netzwerk aus den Bezirken Nord und West auf ganz Hamburg ausgeweitet werden.
Erfahrungsbericht der ersten TK-Versicherten im neuen Netzwerk
Ein Jahr ist es her, dass Frau K. bei der Arbeit in ihrer Firma plötzlich zusammenbrach. Sie fühlte sich überfordert, konnte auch die einfachsten Dinge nicht mehr bewältigen. "Ich fühlte mich wie in einem Hamsterrad", sagt sie. Ein Arzt schrieb sie krank. Es folgten ein achtwöchiger Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik, weitere Krankschreibungen, eine ambulante Therapie. Und schließlich ein Anruf der TK: Es gebe ein neues Netzwerk, das für ihre Bedürfnisse sehr hilfreich sein könne. "Ich fand es gut, dass die TK mich angerufen hat", erzählt die 34-Jährige.
Anfang Juli 2012 schrieb sich Frau K. als erste TK-Versicherte im neuen Netzwerk psychische Gesundheit (NWpG) in Hamburg ein. Wichtig ist für sie, dass sie nun rund um die Uhr Hilfe in Anspruch nehmen kann: "Ich habe immer jemand, der mich an die Hand nimmt - 24 Stunden am Tag und ohne dass ich dabei ein schlechtes Gewissen haben müsste." Mehr als 80 weitere TK-Versicherte sind seitdem gefolgt. Ein sehr beachtliches Ergebnis - da waren sich alle Beteiligten auf der Pressekonferenz einig.
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- Seite 1: Erste Bilanz der Arbeit des NWpG in Hamburg
- Seite 2: Gesundheitssenatorin lobt TK-Konzept
- Seite 3: Patientenerfahrungen mit dem NWpG
Autor: TK-Landesvertretung Hamburg, erstellt am 04.11.11

