Mit der Beratungsstelle Gewaltprävention des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) wurde die Initiative "Mobbingfreie Schule - gemeinsam Klasse sein" gegründet.
Mindestens jedes zehnte Schulkind in Hamburg wird in der Schule gemobbt. Die Quälereien reichen von Beschimpfungen über das so genannte "Abziehen" von Handys, Kleidung oder Taschengeld bis zur körperlichen Gewalt. Um gegen Mobbing an Hamburgs Schulen vorzugehen, haben die Behörde für Bildung und Sport mit ihrer Beratungsstelle Gewaltprävention des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) und die Techniker Krankenkasse (TK) im Schuljahr 2007/2008 die Initiative "Mobbingfreie Schule - gemeinsam Klasse sein" gestartet.
An zunächst zwölf Hamburger Schulen wurden das Thema Mobbing, seine Mechanismen, mögliche Folgen sowie Strategien gegen Mobbing in Projektwochen thematisiert.
Ziel des Angebotes war und ist, an Schulen eine Anti-Mobbing-Kultur zu etablieren und die Schüler "stark zu machen". Sie sollen dabei unterstützt werden, andere einzubeziehen statt einzelne auszugrenzen. Wichtig ist, dass alle an der Schule Beteiligten - Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern - dabei an einem Strang ziehen. Inzwischen haben über 35 Hamburger Schulen mit mehr als 5600 Schülern die Aktion umgesetzt. Jährlich kommen rund weitere 20 Schulen dazu.
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Mobbing in der Schule (PDF, 244 KB) |
Mobbingfreie Schule | Mobbingfreie Schule |
Autor: TK-Landesvertretung Hamburg, erstellt am 11.12.08; zuletzt aktualisiert am 23.05.11