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Telemedizin bei Asthma bronchiale

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Das telemedizinische Schulungs- und Betreuungsprogramm richtet sich an erwachsene TK-Versicherte mit ärztlich bestätigter Asthma bronchiale und wird speziell auf den Schweregrad der Erkrankung ausgerichtet. Dieses Versorgungskonzept hat die TK in Kooperation mit der Deutschen Stiftung für chronisch Kranke entwickelt.

Ziel ist es, Patienten mit Asthma zu helfen, ihre Krankheit besser zu bewältigen und so ihre Lebensqualität zu erhalten und zu verbessern.

 

Patienten mit Asthma bronchiale werden in diesem Programm über einen Zeitraum von sechs Monaten (saisonales Asthma) oder 15 Monaten (leichtes und schweres Asthma) durch besonders qualifizierte Ärzte und medizinische Fachkräfte eines Telemedizin-Centrums betreut und geschult. Die Experten melden sich regelmäßig telefonisch, befragen die Patienten zu ihren krankheitsspezifischen Symptomen und vermitteln ihnen, wie sie am besten mit ihrer Krankheit umgehen können.

 

Die Versicherten erhalten ein elektronisches Peak-Flow-Meter und bei schwerer Erkrankung zusätzlich ein Handy zur Übertragung der gemessenen Werte an das Telemedizin-Centrum. Darüber hinaus erhalten die Patienten regelmäßig Gesundheitsberichte, die sie mit ihrem behandelnden Arzt besprechen, und werden bei bedrohlicher Entwicklung der Messwerte sofort informiert. Medikation und Behandlung können so umgehend angepasst werden.

 

Die Patienten erhalten mehr Sicherheit im Umgang mit der Erkrankung. Bedrohliche Situationen werden frühzeitig erkannt, Notfallsituationen und stationäre Aufenthalte werden vermieden.

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Autor: TK-Landesvertretung Hamburg, erstellt am 27.01.09; zuletzt aktualisiert am 27.03.12

 
 
 

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