Wer seine Abwehrkräfte stärkt, hilft dem Immunsystem, mit den Erkältungsviren schnell fertig zu werden. Hier finden Sie die wichtigsten Tipps.
Halten Sie sich ausreichend warm
Ob Kälte, Frieren oder Schwitzen tatsächlich Erkältungskrankheiten fördern, ist wissenschaftlich zwar nicht eindeutig belegt. Doch ist es sicherlich sinnvoll, für eine angenehme Umgebungs- und damit Körpertemperatur zu sorgen. Im Winter kann ein Schal oder Tuch vor dem Mund Schutz bieten. Sie sollten solche Textilien jedoch täglich wechseln, damit sich darauf keine schädlichen Erreger vermehren.
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Ausreichend Erholung
Wichtig ist ausreichend Schlaf. Das Schlafzimmer sollte gut belüftet und nicht zu warm sein. 18 Grad Celsius reichen aus. Schlafen hilft dem Körper, sich zu regenerieren. Wer Nächte hindurch feiert oder arbeitet, schwächt sein Immunsystem. Auch Stress und Allergien können auf diese Weise dazu beitragen, dass eine Erkältung entsteht.
Zigaretten vermeiden
Zigaretten sind der ideale Komplize von Erkältungsviren. Der eingeatmete Rauch vermindert die Reinigungsfunktion der Schleimhaut, die deshalb Viren und Bakterien schlechter abtransportieren kann. Die Erreger vermehren sich deshalb stärker. Die Schleimhaut von Passivrauchern ist ebenfalls betroffen, wenn auch nicht so stark.
Reichlich trinken
Trinken Sie ausreichend. Denn wie bei Fieber braucht der Körper auch bei drohender Erkältung viel Flüssigkeit. Geeignet sind zum Beispiel Kräutertees und Wasser. Eis ist ein wirkungsvolles Mittel gegen Halsschmerzen. Alkohol, Kaffee und schwarzen Tee sollten Sie dagegen meiden.
Luft feucht halten
Achten Sie außerdem auf eine ausreichende Luftfeuchtigkeit, damit die Nasenschleimhaut optimal funktionieren kann. Bei Kälte ist die Luft generell trockener. Heizungsluft verstärkt diesen Effekt noch. Abhilfe schaffen feuchte Tücher über der Heizung und regelmäßiges Lüften.
Sport gegen Erkältung
Durch regelmäßige körperliche Bewegung geht die Zahl der Erkältungen ebenfalls zurück, wie US-amerikanische Wissenschaftler herausfanden.
Autor: Dr. med. Susanne Holthausen, erstellt am 22.02.05; zuletzt aktualisiert von Dr. med. Anne-Kristin Schulze und Anne Frobeen am 09.09.11