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Selbstbräuner versprechen einen attraktiven Urlaubsteint, ohne dass die Haut durch UV-Strahlen geschädigt werden kann. Hautärzte bestätigen, dass die Wirkstoffe in Selbstbräunern nur sehr selten Hautreizungen und allergische Reaktionen hervorrufen.

Wenn diese dennoch auftreten, ist dies nicht auf die bräunenden Substanzen zurückzuführen, sondern auf Zusätze wie Konservierungsmittel, Emulgatoren, Farb- und Duftstoffe, die in vielen anderen Kosmetika auch enthalten sind.

 

Bräunungscremes schützen aber nicht vor den UV-Strahlen! Wer in die Sonne geht, muss sich also zusätzlich mit Sonnenschutzmitteln eincremen.

 

Um streifen- und fleckenfrei braun zu werden, muss die Bräunungscreme oder -lotion möglichst gleichmäßig und eher sparsam aufgetragen werden, am besten nach einem Peeling. Danach sollte man die Creme eine halbe Stunde in die Haut einziehen lassen bevor man sich anzieht. Anschließend unbedingt die Hände waschen. Nach etwa drei Stunden färbt sich die Haut und diese Färbung hält etwa drei Tage lang an. Regelmäßige Anwendungen verlängern die Bräunungszeit.

 

Ist die Haut krank, etwa bei Schuppenflechte oder Neurodermitis, raten Experten von der Benutzung selbstbräunender Cremes oder Lotionen ab.

Autor: Dr. med. Andrea Knipp-Selke / Sabine Keller, erstellt am 28.02.05; zuletzt aktualisiert von Andrea Reiter am 19.09.11

Quelle: dpa/gms, ADP, Deutsche Krebshilfe, GD, Stiftung Warentest, Öko-Test

 
 
 

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