Gemeinsam mit den Bundesliga-Volleyballspielerinnen des "VC Wiesbaden" und der Selbsthilfegruppe "Pinkpaddlerinnen" engagiert sich die Techniker Krankenkasse in Hessen gegen Brustkrebs.
Im vergangenen Jahr erkrankten mehr als 8.800 Hessen an Brustkrebs. Obwohl diese Krebserkrankung weit verbreitet ist, trauen sich viele Menschen allerdings noch immer nicht, darüber zu reden. Die TK macht deshalb gemeinsam mit den Volleyballspielerinnen des "VC Wiesbaden" und den "Pinkpaddlerinnen" auf das Thema Brustkrebs aufmerksam. Um Erfahrungen auszutauschen, gestalteten die von Brustkrebs betroffenen "Pinkpaddlerinnen" der Selbsthilfe-Initiative "Paddeln gegen Brustkrebs" im September 2010 gemeinsam mit den Profi-Volleyballspielerinnen ein gemeinsames Drachenboot-Training im Schiersteiner Hafen in Wiesbaden.
Im Team geben sich die Sportlerinnen gegenseitig Kraft.Die "Pinkpaddlerinnen" sind oder waren selbst an Brustkrebs erkrankt und teilen ähnliche Probleme und Erfahrungen. Durch ihren Teamsport sind die Patientinnen nicht nur körperlich aktiv, sondern geben sich auch gegenseitig Kraft, um den Brustkrebs zu besiegen. Zudem haben Studien gezeigt, dass sich beispielsweise Lymphödeme dank spezieller Trainingsprogramme im Drachenboot verringern lassen.
Auch die Bundesliga-Volleyballspielerinnen des VCW müssen regelmäßig Krankheiten und Verletzungen überwinden. Verletzte Spielerinnen leiden nicht nur körperlich, sondern auch psychisch, wenn sie nicht Volleyballspielen können. Sie müssen deshalb lernen, sich selbst zu motivieren und finden dabei Unterstützung in ihrem Team.
Es ist wichtig, über Brustkrebs zu sprechen und Frauen aufzufordern, die medizinischen Möglichkeiten der Früherkennung wahrzunehmen. Wenn Brustkrebs früh erkannt wird, sind die Heilungschancen gut. Zu den von der TK bezahlten Früherkennungsuntersuchungen gehört in Hessen seit April 2006 das Mammografie-Screening, eine Röntgenuntersuchung der Brust für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren.
Autor: TK-Landesvertretung Hessen, erstellt am 22.10.10