Säuglinge sind keine kleinen Erwachsenen. Daher sind im Notfall bei der Wiederbelebung einige Besonderheiten zu beachten. Eine wesentliche Hilfe bei der Ausbildung von Helfern sind die Säuglings-Reanimationspuppen.
Säuglinge sind wesentlich empfindlicher als Erwachsene. Das heißt zum Beispiel: Bei einer Wiederbelebung steht weniger Zeit zur Verfügung. Auch ist die Verletzungsgefahr bei Wiederbelebungsmaßnahmen ungleich größer als bei Erwachsenen, etwa durch Druck auf den Kopf des Kindes bei der Mund-zu-Mund-Beatmung.
Die Übergabe einer Reanimationspuppe.
Eltern und Helfer müssen also gut ausgebildet sein, um in Notfällen - zum Beispiel bei Unfällen, schweren Erkrankungen oder beim Plötzlichen Kindstod - die richtigen Sofortmaßnahmen ergreifen zu können.
Die TK und die Selbsthilfeorganisation "Gemeinsame Elterninitiative Plötzlicher Säuglingstod“ Hessen (GEPS) statten daher 30 Hebammenpraxen, Geburtshäuser und Kliniken in Hessen mit Reanimationspuppen aus.
Diese Reanimationspuppen sollen dazu beitragen, dass Eltern und Ersthelfer gerade im Stress einer Notfallsituation im richtigen Moment das Richtige tun. Eine Puppe wurde von Ingo Rohde, Leiter der Kundenberatung der TK in Fulda an die Hebamme Alexandra Nahrgang-Gündüz und Dr. Bertram Stitz, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe der HELIOS, St. Elisabeth Klinik Hünfeld übergeben.
| Linktipp |
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| Gemeinsame Elterninitiative Plötzlicher Säuglingstod (GEPS) |
Autor: TK-Landesvertretung Hessen, erstellt am 19.08.11