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Tuberkulose

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Die Tuberkulose-Impfung (BCG-Impfung) wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut (RKI) seit 1998 nicht mehr empfohlen.

Für diesen Schritt gibt es zwei Gründe. Zum einen ist das Infektionsrisiko in Deutschland niedrig, die Zahl der Tuberkulose-Neuerkrankungen zudem rückläufig. Zum anderen kommt es bei Tuberkulose-Impfungen relativ häufig zu Komplikationen.

 

Die Rücknahme der Impfempfehlung für Tuberkulose entspricht dem Standpunkt der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die WHO hat vorgeschlagen, keine generelle BCG-Impfung durchzuführen, wenn das Infektionsrisiko für Tuberkulose in einer Bevölkerung unter 0,1 Prozent liegt. Dies ist in Deutschland der Fall.

Autor: TK, erstellt am 10.04.06; zuletzt aktualisiert am 12.10.11

Quelle: RKI

 
 
 

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