Die TK übernimmt die Kosten

Zahnfehlstellungen sind sehr individuell. Anhand von kieferorthopädischen Indikationsgruppen, kurz KIG, stellt Ihr Kieferorthopäde fest, ob eine Fehlstellung vorliegt, für deren Behandlung Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden dürfen. Hierzu gibt es fünf verschiedene Schweregrade. Ab KIG 3 darf die TK Kosten für die kieferorthopädische Behandlung übernehmen.

 

 

Ihr Kieferorthopäde beantragt die Kostenübernahme

Stellt der Kieferorthopäde fest, dass eine Behandlung notwendig ist, erstellt er einen Behandlungsplan. Darin benennt er unter anderem die therapeutischen Maßnahmen, deren voraussichtliche Dauer sowie die wahrscheinlichen Kosten. Diesen Plan sendet er an die TK.

 

Sobald die TK dem Kieferorthopäden "grünes Licht" gegeben hat, kann die Behandlung beginnen. Diese dauert meist mehrere Jahre. Der Kieferorthopäde legt die einzelnen Schritte der Behandlung fest, wählt die Behandlungsmethode und die benötigten Apparaturen. Der geplante Behandlungsverlauf sollte mit Ihnen durchgesprochen und abgestimmt werden. Schließlich werden Sie und Ihr Kind während der kieferorthopädischen Behandlung in den kommenden Jahren viel Zeit und Mühe auf deren Erfolg aufwenden.

 

Im Anschluss an die aktive Behandlung beginnt die Stabilisierung - die sogenannte Retentionsphase. Diese hat das Ziel, das erreichte Ergebnis zu sichern und ist fester Bestandteil der Behandlung.

 

Das geplante Behandlungsziel erreichen Sie durch aktive Mitarbeit Ihres Kindes. Hierbei ist besonders wichtig, dass Ihr Kind die Zahnspange regelmäßig trägt, die Zähne sorgfältig pflegt und die vereinbarten Termine einhält.

 

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