Der Schulhof sollte zur Bewegung einladen. Malen Sie zum Beispiel zusammen mit den Kindern kleine Spielfelder für Ballspiele oder Hüpfkästchen auf den Hof oder für Zielwurfflächen an die Wand.
Bewegungsanregende Großgeräte, zum Beispiel Klettergerüste, Schaukeln, Reckstangen, Hangelgeräte oder Balancierbalken, ergänzen diese einfachen Mittel.
Kleingeräte wie Sprung- und Schwungseile, Schaumstoffbälle in verschiedenen Größen, Stelzen, Frisbeespiele oder Pedalos können in Spielekisten verwahrt werden, die von den Klassen jeweils einer Jahrgangsstufe verwaltet werden.
Mehr Platz im Klassenraum
Auch die Einrichtung des Klassenraums kann den Bedürfnissen der Kinder angepasst werden. Schaffen Sie durch Umstellen der Tische und Stühle Freifläche für Bewegung. Sitzkissen und ein Stapel Teppichfliesen ermöglichen einen schnellen Wechsel der Sitzformen und situative Bewegungsspiele.
So hilft der Sportunterricht
Der Sportunterricht sollte von Zeit zu Zeit auf dem Schulhof stattfinden. Dabei können Sie gemeinsam mit den Kindern neue Ideen für die Verwendung der Geräte finden. Oder Sie entdecken zusammen mit den Schülern weitere Pausenspiele, zum Beispiel einfache Spiele mit dem großen Schwungseil, Gummitwist, Ballspiele oder Lauf- und Fangspiele, die ohne Geräte auskommen und nicht viel organisatorischen Aufwand brauchen.
Bewegung in der Freizeit
Nicht nur im Unterricht, auch außerhalb gibt es viele Gelegenheiten für gemeinsames Spielen und Sich-Bewegen. Regen Sie zum Beispiel im Kollegium oder bei der Elternschaft an, dass das Schulfest als Spiel- und Bewegungsfest gestaltet wird. Unterstützen Sie die Bildung von Arbeitsgemeinschaften mit bewegungs- und sportorientierten Schwerpunkten und nutzen Sie Klassenreisen für Bewegung, die allen Spaß macht.
erstellt am 05.03.07; zuletzt aktualisiert am 29.02.12
Quelle: TK, Professor Dr. Renate Zimmer