Sichere Spielplätze
Kinder brauchen Plätze außerhalb der Wohnung und des Kinderzimmers. Spielen, Klettern, Turnen und Toben im Freien ist gerade für Großstadtkinder, die sonst wenig Platz haben, wichtig.
Durch die Bewegung lernen Kinder ihren Körper, ihre eigenen Fähigkeiten und ihre Umgebung kennen. Diese Erfahrungen sind wichtig, um Sicherheit und Selbstvertrauen zu erwerben.
Kinderspielplätze bieten, wenn auch begrenzt, Gelegenheiten für freies Spiel. Dort können Kinder ihren eigenen Interessen und Impulsen folgen und ihren kindlichen Forscherdrang ausleben.
Mutproben - aber sicher
Spielplätze sollten attraktive Spielanreize bieten und so gestaltet sein, dass sie die kindliche Neugier und Lust an der Bewegung wecken, die Fähigkeiten ihrer kleinen Benutzer anregen und fördern und sie animieren, ihre eigenen Grenzen auszuprobieren.
Für Mutproben und "Grenzerfahrungen" sollte allerdings ein sicherer Rahmen gewährleistet sein und Gefahrenpotenziale so gering wie möglich gehalten werden. Spielende Kinder können drohende Gefahren nicht immer erkennen und die Folgen ihres Tuns kaum voraussehen. Daher ist es wichtig, dass die Plätze kindgerecht gestaltet sind. Löcher in Spielgeräten sollten beispielsweise so klein sein, dass Kinder nicht mit dem Kopf darin hängen bleiben können. Auch ist es wichtig, dass lückenlose Zäune oder Abgrenzungen zu Straßen hin bestehen und genug Schattenbereiche vorhanden sind.
Abnutzung, Witterung, Materialermüdung und Vandalismus hinterlassen ihre Spuren an Spielgeräten. Regelmäßige Prüf- und Wartungsarbeiten sind deshalb ein wichtiger Beitrag zur Unfallvermeidung.
Für Eltern, Großeltern und Spielplatzpaten stellt das Deutsche Grüne Kreuz einen "Spielplatz-Check" im Internet als (circa 176 KB, PDF) zur Verfügung.