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Was ist Akne?

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Akne ist eine Erkrankung der Talgdrüsen der Haut. Je nach Schweregrad macht sich die Acne vulgaris (gewöhnliche Akne) durch eine fettige Haut mit Pickeln, Pusteln und Mitessern bemerkbar. Diese Hautunreinheiten treten überwiegend an Körperstellen auf, die besonders viele Talgdrüsen aufweisen. Hierzu zählen Gesicht, Nacken, Dekolleté, Oberarme und Rücken.

Akne tritt überwiegend bei Jugendlichen in der Pubertät auf. In dieser Altersgruppe ist die Akne mit weitem Abstand die häufigste Hautkrankheit. 80 bis 90 Prozent aller Jugendlichen sind mehr oder minder stark betroffen. In der überwiegenden Zahl der Fälle klingt die Akne im Laufe des dritten Lebensjahrzehnts wieder von selbst ab. Aber auch Säuglinge und Erwachsene können unter der Erkrankung leiden.

 

Jungen leiden häufiger unter Akne als Mädchen. Untersuchungen zeigen, dass etwa 90 Prozent der männlichen und fast 80 Prozent der weiblichen Heranwachsenden Akne haben. Bei bis zu 20 Prozent der Betroffenen bleibt sie über das 20. bis 25. Lebensjahr hinaus bestehen, in diesem Alter aber bevorzugt bei Frauen.

Autor: Silke Maria Beinicke; Dr. med. Utta Wentscher, erstellt am 14.07.05; zuletzt aktualisiert von Dr. med. Julia Hofmann am 07.10.11

Quelle: Dermatika, M. Schäfer-Korting, HOS multimedica Online Service (1997/98); Schmoeckel, C.: Lexikon und Differentialdiagnose Glossar-Symbol der klinischen Dermatologie. Thieme (2001) / Purdy S et de Berker D: Acne. BMJ 2006; 333: 949-53; Rzany B et Kahl C: Epidemiology of acne vulgaris. JDDG 2006; 4: 8-9; Degitz K et Plewig G: Ergänzende Verfahren in der Aknetherapie 2005; 3: 92-6; AWMF-Leilinie „Behandlung der Akne“; AWMF-Leitlinien Register Nr. 013/017

 
 
 

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