Bluthochdruck - eine Volkskrankheit. Klingt harmlos angesichts der Folgen, die mit dieser Erkrankung zusammenhängen können. Anhaltend hoher Blutdruck steigert nachweislich das Risiko für Gefäßerkrankungen, Herzschwäche, Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenversagen.
Herz, Kreislauf und Blutdruck - die Grundlagen
In einem 70-jährigen Leben pumpt das Herz etwa 180 Millionen Liter Blut in den Kreislauf. Das entspricht einem 18 Meter tiefen See von 100 Metern Länge und Breite.
Ein optimaler Blutdruck liegt bei Durchschnittswerten von 120 (systolisch) zu 80 (diastolisch) mmHg. Der Blutdruck ist erhöht, wenn die Werte bei 140 (systolisch) zu 90 (diastolisch) mmHg oder darüber liegen.
Das Heimtückische am Bluthochdruck ist, dass sich die Betroffenen, zumindest im frühen Krankheitsstadium, zunächst weitgehend gesund fühlen - sich in einer Art Gesundfühlfalle befinden.
Der arterielle Blutdruck ist der Druck, mit dem das Blut durch die Schlagadern (Arterien) fließt. Wie hoch er ist, wird durch die Kraft des Herzens, den Widerstand in den arteriellen Blutgefäßen und von weiteren ...
Die heute eingesetzten Bluthochdruckmedikamente (Antihypertensiva) wirken unterschiedlich an den Organen, die an der Regulierung des Blutdrucks beteiligt sind.
Ein über Jahre unbehandelter Bluthochdruck schädigt das Gefäßsystem. Vor allem die kleinen Arterien werden in ihrer Schleusenfunktion stark beansprucht.