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Was ist Darmkrebs?

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Bösartige Neubildungen des Darms bezeichnet man als Darmkrebs (kolorektales Karzinom). Darmkrebs ist in Deutschland eine der häufigsten Krebserkrankungen.

Darmkrebs beziehungsweise das kolorektale Karzinom Glossar-Symbol ist der häufigste Krebs des menschlichen Verdauungstrakts. Jährlich erkranken in Deutschland mehr als 70.000 Menschen neu an Darmkrebs, 30.000 sterben jährlich daran.

 

Ältere Menschen sind häufiger betroffen

Ab dem 45. Lebensjahr steigt das Risiko für Darmkrebs stetig an, am häufigsten betroffen sind Menschen um das 65. Lebensjahr herum. Männer erkranken häufiger als Frauen. Dies betrifft vor allem Tumore des letzten Darmabschnitts, des Enddarms. Der Hauptentstehungsort von Darmkrebs liegt im Bereich der letzten 40 Zentimeter des Dickdarms, aber auch in allen anderen Regionen kann sich eine bösartige Geschwulst entwickeln. 

 

Aufbau des Darmes

Der menschliche Darm besteht aus zwei Teilen. Der erste Abschnitt, der Dünndarm, schließt sich direkt dem Magen an und ist rund drei Meter lang. Aufgabe des Dünndarms ist es, die Nahrungsbestandteile aufzuspalten und über die Darmschleimhaut aufzunehmen. Bösartige Geschwülste in diesem Bereich sind sehr selten. Im zweiten Abschnitt des Darms, dem zirka 1,5 Meter langen Dickdarm (Kolon), wird dem Stuhl vorrangig Wasser entzogen. Die letzten 15 Zentimeter des Dickdarms werden als Enddarm (Rektum) oder auch als Mastdarm bezeichnet. Mit Hilfe der Beckenbodenmuskeln und des Schließmuskels reguliert der Enddarm die Stuhlentleerung.

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Autor: Kirsten Luckhaus; Dr. med. Dirk Nonhoff, erstellt am 25.10.05; zuletzt aktualisiert von Dr. med. Julia Hofmann am 15.03.11

Quelle: Becker, H.D.: Chirurgische Onkologie. Thieme (2001); Herold, G.: Innere Medizin. Selbstverlag (2003 und 2006); Schmoll, H.J.: Kompendium Internistische Onkologie. 4. Auflage, 2006, Springer Verlag; Internetauftritt der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. (www.krebsgesellschaft.de); Deutsche ILCO e. V. (Vereinigung für Stomaträger): DVD "Darmkrebs: Diagnostik - Therapie - Nachsorge" (www.ilco.de); Schmiegel, W. et al.: S3-Leitlinie „Kolorektales Karzinom“. Z Gastroenterol 2008; 46: 1-73

 
 
 

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