Die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) ist für die Verdauung bedeutsam und produziert außerdem Hormone. Ein wichtiges Hormon ist das Insulin, das den Zuckerstoffwechsel reguliert.
Die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) ist ein etwa zehn bis 15 Zentimeter langes Oberbauchorgan und befindet sich in unmittelbarer Nähe zu Magen, Zwölffingerdarm und Milz. Sie wird in einen Kopf-, Körper- und einen Schwanzbereich unterteilt.
Die Bauchspeicheldrüse besteht aus zwei verschiedenen Teilen. Zum einen produziert die Verdauungsdrüse (auch exokriner Anteil genannt) täglich etwa 1,5 Liter Pankreassaft. Dieses Sekret besteht aus Wasser, Ionen und Verdauungsenzymen. Über einen Ausführungsgang gibt die Bauchspeicheldrüse das Sekret in den Dünndarm ab, der die Nahrung in die einzelnen Nahrungsbestandteile aufspaltet. Diese verwertet der Körper dann weiter.
Der zweite sogenannte endokrine Anteil der Bauchspeicheldrüse produziert verschiedene Hormone, die den Zuckerstoffwechsel regulieren. Dazu gehört vor allem das Insulin. Dieser Drüsenanteil besteht aus vielen kleinen Zellverbänden, die inselförmig in das übrige Bauchspeicheldrüsengewebe eingebettet sind.
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Autor: Lydia Kazmierczak; Dr. med. Dirk Nonhoff, erstellt am 14.07.05; zuletzt aktualisiert von Dr. med. Julia Hofmann am 19.08.11
Quelle: Consilium Cedip Practicum (2000); Hahn,abbr E. G./ Riemann, abbr J. F.: Klinische Gastroenterologie. Thieme (2000) / Herold, Gerd: Innere Medizin (2007); Braun, Jörg: Klinikleitfaden Intensivmedizin, Urban&Fischer (2005); Dietel, Manfred: Harrisons Innere Medizin (2005); Huber, Wolfgang, Schmid, Roland: Akute Pankreatitis: Evidenzbasierte Diagnostik und Therapie. Deutsches Ärzteblatt 2007; 104: A 1832-42; http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=56121

