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Was ist eine periphere arterielle Verschlusskrankheit?

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Arterien sind Blutgefäße, die das sauerstoffreiche Blut vom Herzen zu den Organen transportieren. Vor allem bedingt durch die Arteriosklerose (Arterienverkalkung) kommt es zu Verengungen, im schlimmsten Fall zu Verschlüssen der Gefäße, die weitreichende Folgen nach sich ziehen.

Betrifft dies die Schlagadern der Extremitäten, spricht man von einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK, periphere Durchblutungsstörung). In über 90 Prozent der Fälle sind die Beine betroffen.

 

Bis zu drei Prozent der über 60-Jährigen haben eine pAVK, die mit Beschwerden einhergeht. Doch kann die Erkrankung in frühen Stadien auch symptomlos verlaufen. Mit zunehmendem Alter steigt die Zahl der Betroffenen an. Männer sind bis zu viermal häufiger betroffen als Frauen.

 

Welche Ursachen haben periphere Durchblutungsstörungen?

Die Arteriosklerose Glossar-Symbol ist mit über 95 Prozent die weitaus häufigste Ursache für die periphere arterielle Verschlusskrankheit. In seltenen Fällen verursachen andere, entzündliche Gefäßerkrankungen (Vaskulitiden) Durchblutungsstörungen.

 

Es gibt zahlreiche Risikofaktoren, die die Arteriosklerose begünstigen. Davon sind einige beeinflussbar, da sie oft durch falsche Lebensgewohnheiten bedingt oder zu behandeln sind. Andere Faktoren hingegen sind nicht beeinflussbar, zum Beispiel das männliche Geschlecht oder höheres Lebensalter.

 

Für die Entstehung der pAVK wesentliche beeinflussbare Risikofaktoren sind vor allem das Rauchen und der Diabetes mellitus, weiterhin zählen zum Beispiel Fettstoffwechselstörungen oder Bluthochdruck dazu.

 

Die Entstehung einer Arteriosklerose ist ein mehrere Jahre andauernder schleichender Prozess. Schädigende Faktoren führen erst mit der Zeit zu einer Veränderung der Blutgefäßwände.

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Autor: Anja Gertner; Dr. med. Dirk Nonhoff, erstellt am 14.07.05; zuletzt aktualisiert von Dr. med. Anne-Kristin Schulze am 17.08.11

Quelle: Thiemes Innere Medizin (TIM). Thieme (2000); Herold, G.: Innere Medizin. Selbstverlag (2004); Herold, G.: Innere Medizin. Selbstverlag (2007)

 
 
 

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