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Was ist eine Windeldermatitis?

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Bei der Windeldermatitis handelt es sich um eine Entzündung der Haut in der Windelregion. Sie tritt bei Säuglingen und Kleinkindern häufig auf.

Was ist die Ursache der Windeldermatitis?

Eine Windeldermatitis äußert sich durch das Wundsein im Bereich der Windelregion und wird ausgelöst durch aggressive Säuren aus Urin und Stuhlgang. Zu einer zunächst einfachen Hautreizung können durch das Aufweichen der Haut und durch Reibung kleine Verletzungen hinzukommen. Dadurch wird die Besiedelung vor allem mit Pilzen, aber auch mit Bakterien begünstigt.

 

Welche Faktoren begünstigten die Windeldermatitis?

Zu seltenes Windelwechseln, aber auch zu intensive Hautpflege wie zu häufiges Baden oder Waschen mit Seife können die Haut des Kindes reizen und damit eine Windeldermatitis begünstigen. Auch Durchfallerkrankungen können der Auslöser sein. Diese entstehen durch eine ungünstige Ernährung des Kindes und/oder der stillenden Mutter, zum Beispiel mit Fruchtsäften oder Zitrusfrüchten, oder nach Verabreichung von bestimmten Medikamenten wie beispielsweise Antibiotika.

 

Woran erkennt man eine Windeldermatitis?

Anfangs ist die Haut im Windelbereich oft nur ganz leicht gerötet oder geschwollen. Im weiteren Verlauf kann sich die Entzündung auf die Gesäß- und Oberschenkelhaut ausdehnen und zu offenen Wunden und Bläschen führen, die bei Berührung oft bluten.

 

Bei einem zusätzlichen Pilzbefall der Haut kommt es neben der intensiven Hautrötung zu einer Schuppenbildung.

 

Je nach Ausprägung kann das Kind in seinem Wohlbefinden deutlich beeinträchtigt sein. Schmerzen und Brennen der Haut können das Trink-, Ess- und Schlafverhalten des Kindes beeinflussen.

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Autor: Dr. med. Willi Breit; Janna Christoffers, erstellt am 24.04.05; zuletzt aktualisiert von Filiz Karakaya am 19.08.11

Quelle: Illing und Spranger: Klinikleitfaden Pädiatrie. Gustav Fischer Verlag, 4. Auflage, 1998; Lentze, M.J.: Pädiatrie. Springer, 2001/ Illing, S.: Klinikleitfaden Pädiatrie. Urban und Fischer, 6. Auflage, 2003; Leitlinien der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft, der Deutschsprachigen mykologischen Gesellschaft und des Berufsverbandes der Deutschen Dermatologen. Candidose der Haut. September 2005 (http://www.uni-duesseldorf.de/awmf/ll/013-005.htm)

 
 
 

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