Die Regel-, Perioden- oder Menstruationsblutung ist das Zeichen eines regelmäßig im weiblichen Körper ablaufenden Vorgangs. Die gesamte Menstruation dauert im Durchschnitt vier bis fünf Tage, dabei beträgt der Blutverlust insgesamt circa 30 Milliliter. Am meisten und am stärksten blutet die Frau im Allgemeinen am zweiten Tag.
Die Zykluslänge ist die Zeit zwischen zwei Menstruationsblutungen, gezählt vom ersten Tag der Blutung bis zum ersten Tag der nächsten Blutung. Sie beträgt normalerweise 25 bis 35 Tage.
Was sind Blutungsstörungen?
Alle Abweichungen von der normalen Regelblutung werden als Blutungsstörungen oder auch Blutungsanomalien bezeichnet. Unterschieden werden dabei zwei Gruppen: Rhythmusstörungen mit gestörten Abständen zwischen den Blutungen und Typusstörungen, bei denen die Stärke der Blutung verändert ist.
Die Ursachen sind vielfältig: Hormonelle Veränderungen, Organveränderungen, Stoffwechselerkrankungen hormonproduzierende Tumoren und genetische Fehler können eine Rolle spielen.
Autor: Karin Milz; Dr. med. Dirk Nonhoff, erstellt am 24.04.05; zuletzt aktualisiert von Dr. med. Julia Hofmann am 19.08.11
Quelle: Balzer, J.: Gynäkologie. Thieme Verlag, 1994; Feige, A.: Frauenheilkunde. Urban & Fischer, 2. Auflage, 2001; Internetauftritt der Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V. (2007). www.endometriose-vereinigung.de (Stand 23.10.2007); Berufsverbandes der Frauenärzte e.V.; Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (2007): Internetauftritt der Frauenärzte im Netz. www.frauenaerzte-im-netz.de (Stand 23.10.2007).

