Bei Verdacht auf Bluthochdruck sind verschiedene Untersuchungen notwendig:
- Kontrolle des Blutdrucks zur Bestätigung der Diagnose und Feststellen des Schweregrades
- Suche nach möglichen Ursachen und damit Ausschluss eines sekundär aufgetretenen Bluthochdrucks
- Kontrolle, ob bereits Organschäden vorliegen, und wenn ja, in welchem Ausmaß
- Feststellen, ob weitere Risikofaktoren (zum Beispiel familiäre Vorbelastung, Fettstoffwechselstörungen, Rauchen, Diabetes) vorhanden sind
Die wichtigste und einfachste Methode, einen Bluthochdruck festzustellen, ist das Messen des Blutdrucks.
Weitere Untersuchungen
Liegt ein Bluthochdruck vor, untersucht der Arzt, ob durch den Hochdruck bereits bestimmte Organe geschädigt wurden und ob weitere Risikofaktoren bestehen. Dazu führt er in der Regel ein EKG (Elektrokardiogramm) durch, ordnet Blut- und Urinuntersuchungen an. Zusätzlich befragt er den Patienten nach Risikofaktoren, zum Beispiel Rauchen und Herzerkrankungen in der Familie.
Wenn der Verdacht besteht, dass sich der Bluthochdruck durch eine andere Erkrankung entwickelt hat, sind weitere Schritte, etwa zusätzliche Blut- und Urinproben oder eine Ultraschalluntersuchung der Nieren, notwendig.
erstellt am 15.08.09; zuletzt aktualisiert von Dr. Judith Neumaier am 16.04.12
Quelle: TK-Broschüre Bluthochdruck; Therapieempfehlung Arterielle Hypertonie der AKDAE 2. Auflage 2004; Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL®, Deutsche Hypertonie Gesellschaft: Leitlinien zur Therapie der arteriellen Hypertonie, Juni 2008; Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL®, Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention: Neue Entwicklungen in der Hochdrucktherapie, Update 2011.