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Gesunde Menschen können der Entwicklung von Dickdarmkrebs vorbeugen, indem sie sich möglichst ausgewogen ernähren und ihren Konsum an Fleisch und Fett zugunsten faserreicher, ballaststoffhaltiger Nahrung verringern.

Das Risiko lässt sich auch durch regelmäßige Bewegung und den Abbau von Übergewicht senken.

 

Auch gesunde Menschen sollten sich regelmäßig auf Anzeichen von Dickdarmkrebs kontrollieren lassen. Der einfachste Test hierfür ist die Untersuchung auf unsichtbares Blut im Stuhlgang (fäkale, okkulte Bluttestung (FOBT)). In bestimmten Fällen kann auch eine Darmspiegelung Glossar-Symbol erforderlich sein. Hierbei wird entweder nur der untere Teil des Darmes untersucht (Sigmoidoskopie) oder der gesamte Dickdarm inspiziert (Koloskopie Glossar-Symbol). Sollten bei einer Koloskopie Polypen entdeckt werden, können diese gleich entfernt werden.

 

Für Menschen, deren Verwandte ersten Grades (also Eltern oder Geschwister) an Dickdarmkrebs erkrankt sind, ist das Risiko für diese Krankheit erhöht. In solchen Fällen sind regelmäßige komplette Dickdarmspiegelungen notwendig.

 

Ähnliches gilt auch für Personen und deren Verwandte ersten Grades, bei denen schon einmal ein Polyp entfernt wurde.

 

Manche chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, wie die Colitis ulcerosa, gehen mit einem deutlich erhöhten Risiko für Dickdarmkrebs einher. Hat diese Krankheit längere Zeit bestanden (circa 15 Jahre), werden Dickdarmspiegelungen in Abständen von ein bis zwei Jahren erforderlich

Autor: Wissensnetzwerk evidence.de der Universität Witten/Herdecke, erstellt am 06.09.06; zuletzt aktualisiert am 23.08.11

Quelle: Wissensnetzwerk evidence.de der Universität Witten/Herdecke

 
 
 

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