Bösartige Neubildungen des Darms bezeichnet man als Darmkrebs (kolorektales Karzinom). Darmkrebs ist in Deutschland eine der häufigsten Krebserkrankungen.
Darmpolypen sind in den Dickdarm (Kolon) hineinragende Schleimhautgeschwülste. Polypen können unterschiedliche Formen und Größen haben und einzeln oder in größerer Zahl auftreten. Über 50 Prozent der Polypen kommen im Enddarm (Rektum) vor.
Bei einem Darmverschluss ist die Durchgängigkeit des Darms gestört. Der Stuhl wird aufgrund einer Darmlähmung oder einer Einengung der Darmweite (Darmlumen) nicht mehr weiter transportiert und staut sich auf. Der medizinische Fachausdruck für Darmverschluss lautet Ileus.
Dekubitus bezeichnet ein örtlich begrenztes Absterben (Nekrose) der Haut und manchmal auch des darunter liegenden Gewebes infolge einer Druckbelastung und daraus folgender Minderversorgung des Areals mit sauerstoff- und nährstoffreichem Blut. Dementsprechend bezeichnet man das Krankheitsgeschehen auch als Druckgeschwür.
Dellwarzen (in der Fachsprache Mollusca contagiosa genannt) sind gutartige Neubildungen der Haut, die durch eine bestimmte Gruppe von Pockenviren ausgelöst werden. Zu Beginn haben sie die Form kleiner Stecknadelköpfe. Bei weiterer Entwicklung bildet sich im Zentrum eine mit hoch ansteckenden Viren gefüllte Delle, die der Warze den Namen gab.
Die Alzheimer-Krankheit bezeichnen Mediziner auch als Alzheimer-Demenz. Eine Demenz bedeutet einen Verlust der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit. Das Bewusstsein bleibt dabei erhalten.
Das Dengue-Fieber ist eine hochfieberhafte Viruserkrankung. Die Viren werden durch Stechmücken auf den Menschen übertragen. Hauptverbreitungsgebiete sind die Tropen und Subtropen. Die Erkrankung kommt jedoch auch in anderen Regionen vor und betrifft jährlich rund 50 Millionen Menschen.
Jeder Mensch kennt Phasen im Leben, in denen er sich erschöpft und niedergeschlagen fühlt. Dabei muss es sich noch nicht um eine Depression handeln, dies kann auch eine "normale" Reaktion unserer Psyche auf bestimmte Lebenssituationen darstellen.
Eine periorale Dermatitis ist eine oft rund um den Mund auftretende entzündliche Hautveränderung mit Knötchen und auch Bläschen auf geröteter Haut. Vorwiegend sind Frauen im Alter zwischen 16 und 45 Jahren betroffen, seltener ältere Frauen sowie Männer und Kinder.
Dickdarmdivertikel sind flaschenförmige Ausstülpungen der Darmwand. Treten sie gehäuft auf, spricht man von einer Dickdarmdivertikulose. Die Ausstülpungen und Aussackungen kommen meistens im s-förmigen Teil des Dickdarms (Sigma) vor, dem letzten Teil des Verdauungstraktes. Divertikel können allerdings auch im gesamten Magen-Darm-Trakt auftreten.
Bei der hier vorliegenden Leitlinie Vorbeugung und Früherkennung des Dickdarmkrebses stützen wir uns auf eine Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten, die im Rahmen einer interdisziplinären Konsensuskonferenz 1999 in Bochum erstellt und im Oktober 2004 überarbeitet wurde.
Mitte der 60er Jahre entdeckte der Arzt Angelo DiGeorge, dass bestimmte Krankheitssymptome bei Neugeborenen überdurchschnittlich oft gemeinsam auftraten. Dazu gehören eine Nebenschilddrüsen-Unterfunktion, eine unterentwickelte oder fehlende Thymusdrüse, bestimmte angeborene Herzfehler und eine Lippen- bzw. Gaumenspalte. Dieser Symptomenkomplex erhielt den Namen DiGeorge-Syndrom.
Die Diphtherie ist eine Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Corynebacterium diphtheriae verursacht wird. Die Erkrankung kommt weltweit vor, in Europa vor allem in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion. In den 90er Jahren gab es dort durch zu wenige Impfungen einen großen Diphtherieausbruch mit tausenden Todesfällen.
Das Down-Syndrom ist eine angeborene Störung der geistigen und körperlichen Entwicklung durch verändertes Erbmaterial. Der englische Arzt John Langdon Down beschrieb 1866 erstmals die Erkrankung.
Das Dreitagefieber, im medizinischen Sprachgebrauch auch Exanthema subitum, Roseola infantum oder die Sechste Krankheit genannt, ist eine weltweit vorkommende in der Regel harmlose Viruserkrankung im Säuglings- und Kleinkindalter.
Von Durchfall (medizinisch Diarrhö) spricht man bei zu häufiger Stuhlfrequenz: wenn ein Patient häufiger als drei Mal am Tag Stuhlgang hat. Weitere Kennzeichen des Durchfalls sind eine weiche Stuhlbeschaffenheit, flüssige Stühle oder eine deutlich vermehrte Stuhlmenge.