Eine Fazialisparese ist eine Lähmung des Fazialisnervs, auch Gesichtsnerv genannt. Dieser Nerv entspringt im Gehirn und gehört deshalb zu den Hirnnerven.
Als Fehlgeburt (Abort ) bezeichnet man den frühzeitigen Verlust einer Schwangerschaft vor der 22. bis 24. Schwangerschaftswoche (SSW) oder ein totgeborenes Kind, dessen Geburtsgewicht unter 500 Gramm liegt.
Unter dem Begriff Fehlsichtigkeit lässt sich ein ganzes Spektrum von Augen- und Sehproblemen zusammenfassen. Am bekanntesten sind wohl die Kurzsichtigkeit und die Weitsichtigkeit. Etwa 30 Prozent der Bevölkerung sollen beispielsweise kurzsichtig sein.
Der Fersensporn ist ein dornartiger, knöcherner Auswuchs, der sich am Fersenbein (Kalkaneus) bilden kann. Man unterscheidet einen hinteren (dorsalen) Fersensporn am Achillessehnenansatz von einem vorderen (plantaren) Fersensporn, der an der Unterseite des Fersenbeins, auf der Fußsohlenseite, im Ansatzbereich der kleinen Fußmuskeln entsteht.
Fettleibigkeit (Adipositas) entsteht, wenn sich übermäßig viel Fettgewebe im Körper ansammelt. Adipositas erhöht das Risiko für unterschiedliche Folgeerkrankungen wie die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Probleme oder Gelenkbeschwerden.
Ein Fibroadenom ist ein gutartiger Knoten in der Brust. Es besteht aus wucherndem Brustdrüsengewebe, das von Bindegewebe umgeben ist. Fibroadenome sind die häufigsten gutartigen Geschwülste der weiblichen Brust. Lediglich in extrem seltenen Fällen wird daraus ein bösartiger Knoten.
Fieber ist ein häufiges und wichtiges Krankheitszeichen, das immer beachtet werden sollte. Darunter versteht man die Erhöhung der Körpertemperatur. Gewöhnlich gilt eine Zunahme der Körpertemperatur über 38 Grad Celsius, gemessen im Enddarm (Rektum, rektale Messung), als Fieber. Einer anderen Definition zufolge ist jede Erhöhung der Körpertemperatur über das Normalmaß als Fieber ...
Fieber ist ein häufiges Krankheitszeichen (Symptom) im Kindesalter. Oft versteht man darunter eine Erhöhung der Körpertemperatur in der Regel über 38 Grad Celsius bei Messung im After beziehungsweise Enddarm (Rektum).
Hämorrhagische Fiebererkrankungen sind Infektionskrankheiten, denen in der Regel eine Ansteckung mit Viren zugrunde liegt und Blutungen hervorrufen können, wobei die Blutungen nicht zwangsläufig auftreten müssen
Zu den Ichthyosen (veraltet Fischschuppenkrankheit) zählen eine Reihe genetischer Hautkrankheiten, deren gemeinsames Merkmal eine Verhornungsstörung der Haut mit vermehrter Schuppenbildung ist.
Unter einer Fremdkörper-Aspiration versteht man das Eindringen eines Fremdkörpers in die Atemwege. Der Fremdkörper, zum Beispiel eine Erdnuss, ein Geldstück oder ein Spielzeugteil, kann in die verschiedenen Abschnitte der Luftwege gelangen und stecken bleiben.
Bei Erwachsenen kommt das Fremdkörpergefühl im Ohr meist durch einen Ohrenschmalzpfropf (Cerumen obturans) zustande. Die Ursache für das Verstopfen ist fast immer ein vorangegangener Reinigungsversuch mit einem Wattestäbchen oder anderem Gerät. Bei Kindern sind es meist Kleinteile, die sie selbst ins Ohr gesteckt haben. Beim Versuch, die Gegenstände zu entfernen, rutschen sie ...
Auch wenn der Befruchtungsvorgang physisch und psychisch störungsfrei abläuft, klappt er bei Weitem nicht immer, und nicht aus jedem befruchteten Ei wird tatsächlich ein Baby.
Beim frühkindlichen Autismus (auch Kanner-Syndrom) handelt es sich um eine meist erblich bedingte tiefgreifende Entwicklungsstörung, die sich grundsätzlich vor dem dritten Lebensjahr manifestiert. Etwa ein Viertel bis die Hälfte der Kinder leiden zusätzlich an einer geistigen Behinderung.
Der Fruktosämie beziehungsweise der hereditären Fruktose-Intoleranz (HFI) liegt ein erblich bedingter Enzymdefekt zu Grunde. Er bedingt, dass das Verdauungssystem Fruchtzucker (Fruktose) nicht verarbeiten kann.
FSME ist die Abkürzung für Frühsommer-Meningoenzephalitis, einer entzündlichen Erkrankung des Gehirns beziehungsweise der Hirnhäute, die durch das FSME-Virus ausgelöst wird. Das FSME-Virus gehört zu den sogenannten Flaviviren und wird durch Schildzecken übertragen. Beim Biss der Zecke kann das Virus in den menschlichen Blutkreislauf gelangen und eine Infektion auslösen.
Pilzinfektionen der Haut werden Tinea genannt, der Pilzbefall der Fußsohlen und/oder Zehenzwischenräume Tinea pedis. Die häufigsten Erreger des Fußpilzes heißen Trichophyten und zählen zu den Dermatophyten.