Bei der Galaktosämie handelt es sich um einen erblich bedingten Enzymdefekt, in dessen Folge der Körper den Zucker Galaktose nicht richtig verwerten kann.
Von einer Gallenblasenentzündung (Cholezystitis) spricht man, wenn sich die Wand der Gallenblase entzündet. Die Gallenblase dient als Speicherorgan für die von der Leber produzierte Gallenflüssigkeit.
Gallensteine bestehen aus verfestigten körpereigenen Bestandteilen. Sie bilden sich in der Gallenblase (Cholezystolithiasis) oder in den Gallengängen (Choledocholithiasis), wo sich eigentlich nur flüssige Substanzen befinden sollten.
Die Bezeichnung Gastritis stammt aus dem Griechischen und beschreibt eine Entzündung der Magenschleimhaut. In Magenwand und Magenschleimhaut verändert sich dabei die Zusammensetzung der Zellen.
Im Frühstadium erkannt, kann der Frauenarzt Gebärmutterhalskrebs sehr gut heilen. Bei regelmäßigen Untersuchungen kann er die Erkrankung relativ gut entdecken, da sie vom scheidennahen Ende der Gebärmutter ausgeht.
Der Gebärmutterkrebs, das Uteruskarzinom, ist ein bösartiger Tumor der Gebärmutter. Im Gegensatz zum Gebärmutterhalskrebs entsteht er meist im oberen Teil der Gebärmutter, dem sogenannten Gebärmutterkörper.
Gebärmuttersenkung und Gebärmuttervorfall bezeichnen eine Lageveränderung der Gebärmutter. Ist der Halteapparat von Gebärmutter (Uterus) und Beckenbodenmuskulatur geschwächt, senkt sich das Organ nach unten und stülpt sich in die Scheide.
Eine Entzündung des Gehirns (Enzephalitis) tritt meistens infolge einer Infektion mit Viren auf. Schwerwiegende und potenziell lebensbedrohliche Formen einer Enzephalitis sind eher selten.
Eine Gehirnerschütterung kann nach äußerer Gewalteinwirkung auf den Kopf, zum Beispiel bei einem Sturz, Schlag oder Anprall, auftreten. Sie ist durch eine kurzfristige Bewusstseinsstörung, die bis zur Bewusstlosigkeit führen kann, und eine Gedächtnisstörung oder Erinnerungslücke (Amnesie) gekennzeichnet.
Die Gehörgangsentzündung (Otitis externa) ist eine oft erregerbedingte Entzündung der Haut des äußeren Gehörgangs. Die Entzündung kann lokal begrenzt sein, sich aber auch bis auf die Ohrmuschel ausdehnen.
Gelbfieber ist eine fieberhafte Viruserkrankung, die bestimmte Stechmücken in tropischen Regionen übertragen. Die Infektionskrankheit gehört zu den viralen hämorrhagischen Fiebererkrankungen, die mit Blutungen einhergehen können.
Das Wort Arthritis stammt aus dem Griechischen und bedeutet Gelenkentzündung. Folgende Gelenkbeschwerden können dabei auftreten: Schmerzen, Schwellung, Überwärmung und Bewegungseinschränkung. Häufig kommt es auch zu einem Gelenkerguss. Das bedeutet, dass sich Flüssigkeit im Gelenk ansammelt.
Die rheumatoide Arthritis (chronische Polyarthritis) ist eine entzündliche Gelenkerkrankung. Sie beginnt in der Regel an den kleinen Gelenken - vor allem der Finger - und kann sich auch auf andere Organe wie Haut, Augen oder Herz ausbreiten.
Gelenke sorgen für die Beweglichkeit unseres Skeletts. Sie bestehen aus zueinander passenden Gelenkflächen, die mit Knorpel überzogen sind. Umhüllt werden sie von einer straffen Kapsel, die aus zwei Schichten besteht.
Gicht ist die Folge eines zu hohen Harnsäurespiegels im Blut (Hyperurikämie). Sie zählt zu den rheumatischen Erkrankungen und hängt eng mit den Lebens- und Ernährungsgewohnheiten zusammen. Überschüssige Harnsäure kann sich in Form von Kristallen in Gelenken ablagern, zum Beispiel Zehen-, Sprung-, Knie- oder Fingergelenken, und dort einen Entzündungsprozess und Schmerzen ...
Der Begriff Glomerulonephritis ist eine Sammelbezeichnung für Nierenerkrankungen, bei denen es zu Veränderungen an den sogenannten Glomeruli, einem Teil der Nierenkörperchen, kommt. Charakteristischerweise sind beide Nieren betroffen.
Glykogenosen lassen sich grob nach den hauptsächlich betroffenen Organen in Leber- und Muskelglykogenosen unterscheiden. Sie beruhen auf genetisch bedingten, also vererbten Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels.
Als Gonarthrose bezeichnet man den übermäßigen Verschleiß des Kniegelenks. Das Kniegelenk erfüllt wichtige Funktionen bei der Fortbewegung. Es muss stabil sein, um das Stehen zu ermöglichen, aber gleichzeitig beweglich.
Gonorrhoe, auch Tripper oder Morbus Neisser genannt, ist eine weltweit vorkommende Geschlechts- beziehungsweise sexuell übertragbare Krankheit. Wahrscheinlich haben bis zu fünf unter 100.000 Personen hierzulande eine Gonorrhoe. Allerdings vermuten Experten eine hohe Dunkelziffer und schätzen, dass bis zu 40 Fälle unter 100.000 Einwohnern vorkommen.
Der Graue Star ist eine Erkrankung der Augenlinse. Dabei trübt die ursprünglich klare Linse ein, wodurch sich das Sehvermögen verschlechtert. Mediziner nennen den Grauen Star "Katarakt". Dieser Begriff stammt aus dem Griechischen und bedeutet Wasserfall. Denn früher ging man davon aus, dass geronnene Flüssigkeit die Trübung verursacht.
Die Grippe (Influenza) ist eine durch Influenzaviren hervorgerufene Viruserkrankung. Die Influenzaviren kommen in den drei Typen A, B und C vor. Relevant für den Menschen sind nur die beiden Typen A und B.
Als grünen Star oder auch Glaukom bezeichnen Mediziner Augenerkrankungen, die den Sehnerv zerstören können. Meistens ist dabei der Druck im Inneren des Auges, der Augeninnendruck, erhöht. Ohne Behandlung führen diese Krankheiten zu Gesichtsfeldausfällen und Erblindung. Das Glaukom ist weltweit die häufigste Erblindungsursache.
Herpes zoster ist die sogenannte Gürtelrose. Es handelt sich dabei um eine erneute Infektion mit dem Varicella-Zoster-Virus, dem Erreger der Windpocken.