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Krankheiten: H

A bis Z

Haarausfall

Von Haarausfall wird gesprochen, wenn täglich mehr als 100 Haare ausfallen und das Verhältnis von ausfallenden zu nachwachsenden Haaren nicht mehr ausgeglichen ist.

Haarausfall

Haarausfall, kreisrunder

Die Alopecia areata ist ein rückbildungsfähiger Haarausfall, der begrenzt auftritt und durch seine kreisrunde oder ovale Form gekennzeichnet ist. In 80 Prozent der Fälle finden sich haarlose Stellen am Kopf, es können aber auch andere Körperstellen betroffen sein.

Haarausfall, kreisrunder

Hämangiome

Hämangiome, sogenannte Blutschwämmchen, sind gutartige Neubildungen (Tumoren) der Blutgefäße. Sie lassen sich nach verschiedenen Gesichtspunkten einteilen.

Hämangiome

Hämophilie (Bluterkrankheit)

"Hämo-philie" bedeutet wörtlich übersetzt "Blut-neigung". An Hämophilie Erkrankte leiden zeitlebens an einer verminderten Gerinnungsfähigkeit des Blutes. Ursache der Blutungsneigung ist das Fehlen bestimmter Eiweißstoffe, der Gerinnungsfaktoren, die bei der Blutgerinnung das Verkleben von Blutbestandteilen bewirken.

Hämophilie (Bluterkrankheit)

Hämorrhoiden

Hämorrhoiden sind knotenförmige Erweiterungen eines Gefäßgeflechts (des sogenannten Hämorrhoidal-Schwellkörpers) am Übergang des Enddarmes zum After. Das Gefäßgeflecht besteht aus arteriellen und venösen Blutgefäßen, die erweitert sein und in oder vor den After vorfallen können. Der Schwellkörper ist für die Feinabdichtung des Afters wichtig.

Hämorrhoiden

Hagelkorn

Beim Hagelkorn (Chalazion) handelt es sich um eine chronische Entzündung der im Augenlid liegenden Meibom-Drüse. Die Entzündung ist nicht infektiös, wird also nicht durch Bakterien oder andere Erreger hervorgerufen. In der Regel entsteht das Hagelkorn infolge einer Verstopfung des Ausführungsganges der Drüse. Aufgrund des Sekretstaus bildet sich langsam ein nicht schmerzhafter ...

Hagelkorn

Hallux valgus

Der Hallux valgus wird auch als Frostballen oder Ballengroßzehe bezeichnet. Diese häufige Fehlstellung der Großzehe (Hallux) tritt oft an beiden Füßen gleichzeitig auf.

Hallux valgus

Haltungsschäden

Der gesamte Bewegungs- und Stützapparat des Menschen kann von Haltungsschäden betroffen sein. Dazu gehören Muskeln, Bänder, Knochen und Gelenke. Eine unnatürliche Dauerbelastung schädigt jedoch vor allem die Wirbelsäule, es kann zu Rückenschmerzen kommen.

Haltungsschäden

Hammer- und Krallenzehe

Die Hammerzehe (Hallux malleus) ist eine Fehlstellung der Zehen, bei der das Mittelglied nach oben und das Zehenendglied hammerartig nach unten steht.

Hammer- und Krallenzehe

Harnblasenkrebs

Bösartige Neubildungen der Harnblase bezeichnet man als Harnblasenkrebs (Harnblasenkarzinom). In den meisten Fällen entarten die Schleimhautzellen, das sogenannte Urothel. Sie kleiden die Harnblase von innen aus. Man spricht deshalb auch vom Urothelkarzinom.

Harnblasenkrebs

Harninkontinenz

Als Harninkontinenz (Blasenschwäche) bezeichnet man den unwillkürlichen Abgang von Urin. Der Begriff Inkontinenz  ist vom lateinischen Wort incontinere (nicht zusammenhalten) abgeleitet.

Harninkontinenz

Hausstauballergie

Heuschnupfen geplagte haben die Saison gerade überstanden, da droht die nächste Allergie das Leben schwer zu machen: die Hausstauballergie. Tipps für eine unbeschwertere Zeit zu Hause.

Hausstauballergie

Hautkrebs

Hautkrebs

Hautmaulwurf

Hautmaulwurf - so nennt man eine Infektion durch tropische Fadenwurmlarven. Sie graben fadenförmige Gänge unter die Haut.

Hautmaulwurf

Hefepilzbesiedlung des Darms

Bei 20-80 Prozent aller gesunden Erwachsenen kommt ein Hefepilz auf der Darmschleimhaut vor, ohne dass er einen Krankheitswert hat. In diesen Fällen muss die Hefepilzbesiedlung daher auch nicht behandelt werden. Nur wenn die Anzahl der Pilze deutlich zunimmt und sie im Stuhl nachgewiesen werden können oder bei entsprechenden Infektionszeichen wird eine Behandlung notwendig.

Hefepilzbesiedlung des Darms

Hepatitis A

Der Begriff Hepatitis bezeichnet allgemein eine Entzündung des Lebergewebes. Wird diese Entzündung durch das Hepatitis-A-Virus hervorgerufen (HAV), spricht man von einer Hepatitis A.

Hepatitis A

Hepatitis B

Ganz generell bezeichnet der Begriff Hepatitis eine Entzündung des Lebergewebes. Wird diese Entzündung durch das Hepatitis-B-Virus (HBV) hervorgerufen, spricht man von einer Hepatitis B.

Hepatitis B

Hepatitis C

Ganz generell bezeichnet der Begriff Hepatitis eine Entzündung des Lebergewebes. Die Ursache einer Hepatitis C ist in diesem Fall die Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV), von dem es unterschiedliche Subtypen gibt.

Hepatitis C

Hepatitis D

Hepatitis D (Delta) ist ein unvollständiges Virus und alleine nicht funktionstüchtig. Um sich vermehren zu können, benötigt es die Hülle des Hepatitis-B-Virus.

Hepatitis D

Hepatitis E

Hepatitis  E ist eine Leberentzündung, die durch das Hepatitis-E-Virus verursacht wird. Dieses Virus ist in Deutschland selten und wird häufiger in Indien gefunden.

Hepatitis E

Hernie

Unter einer Hernie (Bruch) versteht man das Vorfallen von Bauchfell durch eine Muskellücke in der Bauchwand (äußerer Bruch) oder im Zwerchfell (innerer Bruch).

Hernie

Herpes

Herpes ist vornehmlich eine Erkrankung der Haut bzw. Schleimhaut und wird durch das Herpes-simplex-Virus (HSV) hervorgerufen. Dieses ist weltweit verbreitet. Meist kommt es zu schmerzhaften, gruppierten Bläschen auf der geröteten Haut oder Schleimhaut.

Herpes

Herpes zoster (Gürtelrose)

Herpes zoster ist die sogenannte Gürtelrose. Es handelt sich dabei um eine erneute Infektion mit dem Varicella-Zoster-Virus, dem Erreger der Windpocken.

Herpes zoster (Gürtelrose)

Herzinfarkt

Beim Herzinfarkt kommt es zu einem plötzlichen Verschluss eines Herzgefäßes, sodass der Herzmuskel beziehungsweise Teile des Herzmuskels nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt werden.

Herzinfarkt

Herzbeutelentzündung

Als Endokarditis bezeichnet man eine plötzlich einsetzende oder langsam verlaufende Entzündung der Herzinnenhaut (Endokard). Das Herz besteht neben der Herzinnenhaut aus dem Herzmuskel (Myokard) und der Herzaußenhaut (Perikard).

Herzbeutelentzündung

Herzinsuffizienz

Unter einer Herzinsuffizienz versteht man eine Funktionsstörung des Herzens, die mit einer verminderten körperlichen Leistungsfähigkeit einhergeht.

Herzinsuffizienz

Herzklappenfehler

Nach Schätzungen haben 200.000 Menschen in Deutschland einen Herzklappenfehler. Die Zahl der Herzklappenoperationen steigt Jahr für Jahr. So wurden 1990 in Deutschland 7437 Patienten wegen ihrer erkrankten Herzklappe operiert, 2003 waren es 16.800.

Herzklappenfehler

Herzmuskel- und Herzbeutelentzündung

Die Herzmuskelentzündung (Myokarditis) ist eine plötzlich auftretende oder chronisch verlaufende Entzündung des Herzmuskels (Myokard), die neben den Herzmuskelzellen auch die Herzgefäße befallen kann.

Herzmuskel- und Herzbeutelentzündung

Herzrhythmusstörungen

Normalerweise schlägt das Herz eines wachen, nicht sportlich aktiven Erwachsenen mit einer Frequenz von 60 bis 100 Schlägen pro Minute. Wenn der Herzschlag aus seinem, der jeweiligen Tätigkeit oder Situation angepassten Takt gerät, spricht man von Herzrhythmusstörung (Arrhythmie). Die meisten Menschen haben von Zeit zu Zeit Herzrhythmusstörungen, die aber meist harmlos sind.

Herzrhythmusstörungen

Heuschnupfen

Heuschnupfen ist eine allergische Erkrankung, die durch eine Überempfindlichkeit des Abwehrsystems gegenüber Blütenpollen oder Pilzsporen (Allergene) hervorgerufen wird. Pflanzenpollen sind feinste Körnchen des Blütenstaubs.

Heuschnupfen

Hirnhautentzündung

Als Meningitis bezeichnet man die Entzündung der Hirnhäute (Meningen).

Hirnhautentzündung

Hirntumoren

Neubildungen des Gehirns und der umgebenden Hirnhäute (Meningen) bezeichnet man als Hirntumoren. Diese können gutartig (benigne) oder bösartig (maligne) sein.

Hirntumoren

Hitzschlag

Setzt man sich zu schnell zu großer Hitze aus, kann es zu einem lebensgefährlichen Hitzschlag kommen. Der Körper kann keinen Schweiß mehr produzieren und sich nicht mehr selbst kühlen.

Hitzschlag

HIV und AIDS

Anfang der 80er Jahre trat in Kalifornien und New York unter homosexuellen Männern eine bis dato unbekannte Erkrankung auf, die sich rasch ausbreitete. Die Betroffenen litten und verstarben vielfach an Infektionen, die normalerweise bei Menschen mit intakter körpereigener Abwehr (Immunsystem) nicht vorkommen.

HIV und AIDS

Hodenhochstand

Beim Hodenhochstand befinden sich ein oder beide Hoden eines Neugeborenen bei der Geburt nicht – wie normal – im Hodensack. Der Hodenhochstand ist eine angeborene Lageabweichung, die fast immer einer Behandlung bedarf. Nur in sieben Prozent der Fälle nimmt der Hoden im ersten Lebensjahr ohne Therapie seine normale Lage im Hodensack ein.

Hodenhochstand

Hodentorsion

Unter einer Hodentorsion versteht man die plötzliche Drehung des Samenstrangs mit dem Hoden um die eigene Achse. Dies kann durch eine unzureichende Befestigung des Hodens und durch einen übermäßig aktiven Kremastermuskel, der am Hoden zieht, auftreten.

Hodentorsion

Hodentumoren

Im Hoden werden die männlichen Samenzellen (Spermien) gebildet. Die paarig angelegten Geschlechtsdrüsen befinden sich im Hodensack. Gewebewucherungen von Hodengewebe bezeichnet man als Hodentumoren.

Hodentumoren

Hodgkin-Lymphom

Das Hodgkin-Lymphom oder auch der Morbus Hodgkin ist eine bösartige Erkrankung des Lymphsystems (Lymphdrüsenkrebs). Durch eine Veränderung bestimmter Zelltypen erfolgt eine Verdrängung der normalen lymphatischen Zellen (Lymphozyten).

Hodgkin-Lymphom

Höhenkrankheit

Die Höhen- oder Bergkrankheit ist für Bergsteiger das Gesundheitsrisiko Nummer eins. Wenn Sie zu schnell nach oben wollen, setzen Sie Ihren Körper, was den Sauerstoff angeht, auf Sparflamme. Denn die Luft wird in größeren Höhen dünn.

Höhenkrankheit

Hörsturz

Von einem Hörsturz spricht man, wenn plötzlich ohne eine erkennbare Ursache eine Hörverschlechterung oder sogar eine Ertaubung eintritt.

Hörsturz

Husten

Husten ist ein Reflex, mit dem der Körper die Lunge und die Atemwege von Fremdkörpern oder störenden Körpersekreten reinigt.

Husten

Hydrozele

Die Hydrozele des Hodens, auch Wasserbruch genannt, ist eine übermäßige Flüssigkeitsansammlung im Hodensack, die normalerweise schmerzlos ist. Diese Flüssigkeitsansammlung kann verschiedene Ursachen haben.

Hydrozele

Hyperaktivität im Kindesalter (ADHS)

Kinder mit ADHS leiden unter einer ausgeprägten Bewegungsunruhe mit starkem Aktivitätsdrang, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen sowie impulsivem und unüberlegtem Verhalten. Das Syndrom kann auch ohne Hyperaktivität vorkommen (ADS).

Hyperaktivität im Kindesalter (ADHS)

Hyperhidrosis

Unter Hyperhidrose versteht man eine über das normale Maß hinausgehende Schweißproduktion. Die Hyperhidrose kann entweder örtlich begrenzt (Fuß, Hand, Achsel, Stirn) oder aber am gesamten Körper vorkommen.

Hyperhidrosis

Hyperkortisolismus

Das Cushing-Syndrom ist die Folge eines Überangebotes an Hormonen, nämlich den Glukokortikoiden (Hyperkortisolismus).

Hyperkortisolismus

Hyperthyreose

Werden mehr Schilddrüsenhormone hergestellt als der Körper braucht, so liegt eine Überfunktion der Schilddrüse vor (Hyperthyreose). 

Hyperthyreose

Hypertonie

Mit dem Begriff arterielle Hypertonie bezeichnen Fachleute einen zu hohen Blutdruck.

Hypertonie

Hypochondrie

Die Hypochondrie ist die ängstliche und unbegründete Furcht an einer ernsthaften Erkrankung zu leiden. Betroffene beobachten ihren Körper misstrauisch und deuten jedes Ziehen jedes Kratzen als den Beginn einer ernsthaften Krankheit.

Hypochondrie

Hypoglykämie

Bei einer Unterzuckerung (Hypoglykämie) ist zu wenig Glukose im Blut und es kann zu Funktionsstörungen bis zu Funktionsausfällen an verschiedenen Organsystemen, insbesondere im Gehirn kommen.

Hypoglykämie

Hypophysentumoren

Die Hypophyse ist eine kirschgroße Drüse im Gehirn, die auch als Hirnanhangsdrüse bezeichnet wird. Sie liegt in der knöchernen Schädelbasis in enger Nachbarschaft zu anderen Hirnstrukturen wie der Sehbahn.

Hypophysentumoren

Hypospadie und Epispadie

Bei der Epispadie und der Hypospadie handelt es sich um angeborene Fehlbildungen der Harnröhre. Im Mutterleib kommt es beim Embryo es zu einer Störung des Verschlusses der Harnröhre und deren Längenwachstums. Bei der häufigeren Hypospadie endet die Harnröhre unterhalb (ventral) der normalen Mündungsstelle. Bei der seltenen Epispadie endet die Harnröhre oberhalb (dorsal) dieser ...

Hypospadie und Epispadie

Hypothyreose

Werden weniger Schilddrüsenhormone hergestellt, als der Körper braucht, so liegt eine Unterfunktion der Schilddrüse vor (Hypothyreose).

Hypothyreose

Hypotonie

Von einem erniedrigten Blutdruck (arterielle Hypotonie) spricht man, wenn der systolische Wert bei wiederholten Messungen unter 100-105 mm Hg liegt. Der diastolische Blutdruck spielt bei der Hypotonie nur eine untergeordnete Rolle, einigen Fachbeiträgen zufolge sollte er unter 60 mm Hg liegen.

Hypotonie
 
 
 

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