Laktose (Milchzucker) ist ein Zucker, der natürlicherweise in der Milch vorkommt. Er setzt sich aus zwei Zuckermolekülen zusammen, nämlich aus Galaktose (Schleimzucker) und Glukose (Traubenzucker). Das Enzym Laktase, das bei jedem gesunden Menschen im Dünndarm vorkommt, spaltet die Laktose in ihre beiden Bestandteile, die dann über die Darmschleimhaut ins Blut aufgenommen ...
Bei der Epiglottitis handelt es sich um eine akute und bedrohliche Infektion des Kehldeckels (Epiglottis). Krankheitsverursacher ist in den allermeisten Fällen das Bakterium Haemophilus Influenzae Typ B. Die Krankheit betrifft vor allem Kleinkinder zwischen dem dritten und siebten Lebensjahr, kann aber grundsätzlich in jedem Alter auftreten. Jungen erkranken etwas häufiger als ...
Ein Kehlkopfkrebs ist eine bösartige Tumorerkrankung des Kehlkopfes (Larynx). Der Fachbegriff dafür lautet Larynxkarzinom. Kehlkopfkrebs ist im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen selten, jedoch der häufigste bösartige Tumor im Hals-Nasen-Ohren-Bereich.
Die amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine schwere und unheilbare degenerative Erkrankung des Nervensystems. Innerhalb kurzer Zeit schwinden die Muskeln. Der Tod tritt in Folge einer Atemlähmung ein.
Die Leber leidet stumm. Warnende Symptome bleiben oft Jahre lang aus. Erhöhte Leberwerte bei Routineuntersuchungen können ein erstes Warnsignal sein, das jedoch oft ignoriert wird. Lebererkrankungen sollten in jedem Fall ernst genommen werden, da eine Störung schwere Rückwirkungen auf den gesamten Organismus haben kann.
Leishmanien sind kleine einzellige Parasiten und praktisch überall auf der Welt verbreitet – außer in Australien. Meist kommt es nach der Infektion zu Hauterkrankungen.
Bei einem Bruch (Hernie) wölbt sich Bauchinhalt, zum Beispiel Darmteile, durch eine Lücke in der Bauchdecke nach außen. Der Leistenbruch (Inguinalhernie) ist die häufigste Bruchform. In der Leiste lässt sich dann eine Schwellung tasten, teilweise ist sie auch sichtbar. Kleinere Leistenhernien verursachen mitunter nur Schmerzen in der Leistengegend.
Lepra ist eine der ältesten Infektionskrankheiten. Sie wird durch das Bakterium Mycobacterium leprae verursacht. Lepra kommt weltweit vor, am häufigsten in tropischen und subtropischen Ländern.
Die Leptospirose, im medizinischen Sprachgebrauch auch Weil-Krankheit, Schlamm-, Sumpf- oder Feldfieber genannt, ist eine weltweit vorkommende bakterielle Infektionskrankheit.
Wörtlich übersetzt bedeutet der aus dem Griechischen stammende Begriff Leukämie "weißes Blut". Er entstand, weil manche Leukämiepatienten so viele weiße Blutzellen (Leukozyten) besitzen, dass ihr Blut weißlich aussieht.
Ein Lipom ist ein gutartiger Tumor des Fettgewebes. Er befindet sich meist im Unterhautfettgewebe von Ober- und Unterarmen, Oberschenkeln, Bauch oder in der Flanke, kann prinzipiell aber überall auftreten.
Bei der Lippen-Kiefer-Gaumenspalte sind die Lippen, der Oberkiefer und der weiche Gaumen nicht vollständig zusammengewachsen. Außerdem fehlt der knöcherne Nasenboden.
Die Syphilis (auch Lues oder harter Schanker genannt) zählt zu den sexuell übertragbaren Krankheiten, das heißt, sie wird nahezu ausschließlich durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen. Der Erreger der Syphilis ist das Bakterium Treponema pallidum.
Eine Lungenembolie ist der Verschluss eines oder mehrerer Blutgefäße, die vom Herzen zur Lunge führen. Der Verschluss entsteht durch Einschwemmung von Blutgerinnseln aus Blutgefäßen des Körpers.
Die Atemluft fließt vom Nasen-Rachen-Raum über die Luftröhre in die Lungen. Die Luftröhre teilt sich im Verlauf in zwei Hauptäste, die Hauptbronchien, die sich schließlich in ein immer kleiner verästeltes System aufteilen.
Eine Pneumonie (Lungenentzündung) ist eine Entzündung des Lungengewebes. Sie kann plötzlich auftreten (akute) oder langsam verlaufen (chronische) bzw. unter Umständen immer wiederkehren.
Als Lungenfibrose bezeichnet man einen bindegewebig-narbigen Umbau des Lungengewebes. Sie entsteht als Folge immer wiederkehrender oder lang anhaltender (chronischer) Entzündungen des Lungengewebes.
Bösartige Neubildungen in der Lunge bezeichnet man als Lungenkrebs, in der Fachsprache Bronchialkarzinom. Diese Tumoren sind die häufigste Krebstodesursache in Deutschland.
Als Lungenödem bezeichnet man einen massiven Austritt von Flüssigkeit aus den kleinsten Blutgefäßen der Lunge, den Lungenkapillaren, in das Lungengewebe.
Der systemische Lupus erythematodes (SLE) ist eine chronische Entzündungserkrankung, die durch eine Störung der Immunregulation verursacht wird. Der Begriff "systemisch" besagt, dass das Krankheitsgeschehen den gesamten Organismus betrifft und nicht auf einzelne Organe beschränkt bleibt.
Die Lyme-Borreliose, kurz Borreliose, ist eine von Zecken übertragene Infektionskrankheit, deren Auslöser Bakterien sind. Die Borreliose kann zu akuten und chronischen Beschwerden führen.