Die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) ist ein etwa zehn bis 15 Zentimeter langes Oberbauchorgan und befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Magen, Zwölffingerdarm und der Milz. Sie wird in einen Kopf-, Körper- und einen Schwanzbereich unterteilt.
Die Parkinson-Krankheit (auch Morbus Parkinson) ist eine der häufigsten fortschreitenden neurologischen Erkrankungen. Benannt wurde die Krankheit nach dem britischen Arzt James Parkinson, der sie 1817 erstmals beschrieb. Sie wird auch als Schüttelähmung bezeichnet. Etwa 1 bis 1,5 Prozent der über 60-Jährigen sind betroffen.
Arterien sind Blutgefäße, die das sauerstoffreiche Blut vom Herzen zu den Organen transportieren. Vor allem bedingt durch die Arteriosklerose (Arterienverkalkung) kommt es zu Verengungen, im schlimmsten Fall zu Verschlüssen der Gefäße, die weitreichende Folgen nach sich ziehen.
Der Begriff Pemphigus stammt von dem griechischen Wort "pemphix" und bedeutet Blase. Medizinisch handelt es sich um eine Gruppe von autoimmun bedingten Hauterkrankungen, bei denen Abwehrstoffe gegen körpereigenes Gewebe gebildet werden und die mit einer krankhaften Blasenbildung der Haut und Schleimhäute einhergehen.
Die Herzmuskelentzündung (Myokarditis) ist eine plötzlich auftretende oder chronisch verlaufende Entzündung des Herzmuskels (Myokard), die neben den Herzmuskelzellen auch die Herzgefäße befallen kann.
Ein Cholesteatom, auch Perlgeschwulst genannt, entsteht im Mittelohr hinter dem Trommelfell. Der Entwicklung liegt eine überschießende Bildung von Hautzellen zugrunde. Es kann eine chronisch eitrige Knochenentzündung mit anschließender Zerstörung des Knochens entstehen.
Das Pfeiffersche Drüsenfieber, auch infektiöse Mononukleose genannt, ist eine relativ häufige Viruserkrankung, die durch das Epstein-Barr-Virus (EBV) ausgelöst wird.
Eine Pharyngitis ist eine Entzündung der Rachenschleimhäute, die in jedem Lebensalter vorkommt. Kinder sind jedoch am häufigsten betroffen. Die Rachentzündung entsteht meist im Rahmen einer Infektion der oberen Luftwege.
Sommersprossen sind eine saisonale Erscheinung. Sie verblassen in der sonnenärmeren Jahreszeit und ihre Zahl nimmt im Alter ab. Sie treten vermehrt dort auf, wo das Sonnenlicht ungehindert auf die Haut trifft: im Gesicht und auf den Unterarmen.
Eine Candidose ist eine Infektion der Haut, der Schleimhäute oder der inneren Organe mit einem Hefepilz der Gattung Candida. Erreger der auch als Candidiasis, Candidamykose oder Hefemykose bezeichneten Erkrankung ist meist Candida albicans. Eine Candidose der Haut oder Schleimhäute bezeichnet man auch als "Soor".
Eine Pneumonie (Lungenentzündung) ist eine Entzündung des Lungengewebes. Sie kann plötzlich auftreten (akute) oder langsam verlaufen (chronische) bzw. unter Umständen immer wiederkehren.
Gerät Luft zwischen Lungenfell und Rippenfell in den Pleuraspalt, geht der Unterdruck verloren und der für das Einatmen wichtige Sog kann nicht aufrechterhalten werden. Die Lunge fällt wie ein Luftballon, aus dem die Luft herausgelassen wird, in sich zusammen. Den Umstand, dass Luft im Pleuraspalt ist, bezeichnet man als Pneumothorax.
Die Kinderlähmung (Poliomyelitis) ist eine hochansteckende fieberhafte Viruserkrankung. Sie kann zu bleibenden Lähmungen, im schlimmsten Fall sogar zum Tode führen.
Polyneuropathien sind Erkrankungen der peripheren Nerven, also jener Teile des Nervensystems, die außerhalb von Gehirn und Rückenmark (dem zentralen Nervensystem) liegen. Bei der Polyneuropathie sind mehrere Nerven betroffen.
Wenn Zellen der männlichen Vorsteherdrüse, der Prostata, bösartig entarten, kann Prostatakrebs entstehen. Der Fachausdruck für diese Krebserkrankung lautet Prostatakarzinom.
Die sogenannte benigne (gutartige) Prostatahyperplasie (BPH) ist eine Zunahme von Größe und Gewicht der Vorsteherdrüse des Mannes, der Prostata. Die Erkrankung führt zu häufigem und erschwertem Wasserlassen und ist die häufigste Ursache für Blasenentleerungsstörungen bei Männern.
Bei der Psoriasis (Schuppenflechte) handelt es sich um eine chronische Erkrankung der Haut, die schubweise verläuft. Sie kommt bei zwei bis drei Prozent der Bevölkerung vor und ist damit eine der häufigsten Hauterkrankungen.
Unter einer Querschnittslähmung versteht man die Folgen einer kompletten Durchtrennung oder inkompletten Schädigung des Rückenmarksquerschnitts. Es zeigt sich ein Lähmungsbild mit Ausfall motorischer, sensibler und vegetativer Körperfunktionen unterhalb der Schädigung.