Stimmt das Arzt-Patienten-Verhältnis, können beide im direkten Gespräch viele Fragen und Probleme miteinander klären.
Dazu zählen zum Beispiel die Fragen, warum eine Therapie für den Patienten vielleicht nicht die optimale ist oder welche Möglichkeiten es gibt, diese oder eine alternative Behandlung fortzusetzen.
Vor allem sollte sich der Patient klar darüber werden, welche Folgen ein Abbruch der Behandlung hätte. Gerade wenn bei einer Langzeitbehandlung die Symptome zeitweise ausbleiben, muss der Arzt den Patienten informieren, welche Konsequenzen ein Absetzen der Therapie hätte und gemeinsam mit ihm eine Lösung finden.
Schließlich müssen Patienten sich bewusst sein, dass sie die Verantwortung für ihre Gesundung nicht an den Arzt abgeben. Der verordnet zwar die notwendigen Medikamente auf einem Rezept. Sobald der Patient jedoch das Rezept in der Hand hält, liegt damit auch der Erfolg der Therapie buchstäblich in seiner Hand.
Autor: Marcus Anhäuser, erstellt am 30.05.05; zuletzt aktualisiert von Dr. med. Anne-Kristin Schulze am 23.01.08
Quelle: Deutsches Ärzteblatt, BMGS, ABDA