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Hautkrebs: Welchen Nutzen hat die Positronen-Emissions-Tomografie für die Behandlung von malignen Melanomen?

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Es ist unklar, ob eine Positronen-Emissions-Tomografie (PET) oder eine PET /Computertomografie (PET/CT) die Behandlung von Menschen mit malignem Melanom verbessert. Auch wie genau diese Verfahren die Größe, Lage und Ausbreitung eines Melanoms erkennen können, ist offen.

Um zu bewerten, wie weit der Krebs fortgeschritten ist, werden bildgebende Verfahren eingesetzt. Hierzu zählen beispielsweise Ultraschall Glossar-Symbol- und Röntgenuntersuchungen, Magnetresonanztomografie (MRT) und Computertomografie Glossar-Symbol (CT). Eine weitere bildgebende Untersuchung ist die Positronen-Emissions-Tomografie (PET), die aber bislang nicht routinemäßig bei Melanomen eingesetzt wird.

Ein möglicher Vorteil der PET gegenüber anderen Verfahren ist, dass sie lebendes Krebsgewebe erkennen kann, weil sie den Stoffwechsel des Gewebes misst. Dadurch ließe sich besonders schnell wachsendes Tumorgewebe besser erkennen, dies trifft zum Beispiel für Tumorgewebe von Metastasen zu. Wie eine PET-Untersuchung funktioniert, können Sie hier genauer lesen.

Inzwischen gibt es auch die Möglichkeit, CT und PET in einem Gerät zu kombinieren, eine sogenannte PET/CT. Dabei werden die Informationen der Computertomografie über die Lage und Ausbreitung des Tumorgewebes mit den Informationen über den Stoffwechsel aus der PET-Untersuchung verknüpft.

Wie der Nutzen von PET und PET/CT untersucht wird

Auch wenn die PET mehr Informationen liefert, heißt das nicht zwangsläufig, dass Patientinnen und Patienten davon einen Nutzen haben. Für Menschen mit einem malignen Melanom ist die eigentlich entscheidende Frage, welchen Einfluss das Ergebnis einer Untersuchung auf den Erfolg der Behandlung insgesamt hat. Denn eine zusätzliche Untersuchung ist nur dann medizinisch sinnvoll, wenn sie auch zu einer besseren Behandlung führt oder hilft, unnötige Behandlungen zu vermeiden.

Das unabhängige wissenschaftliche Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden Studien zu der Frage ausgewertet, welchen Nutzen PET und PET/CT bei malignen Melanomen haben.

Diese Frage kann man am besten mit bestimmten Studien klären: In sogenannten randomisierten kontrollierten Studien (RCT) werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach dem Zufallsprinzip in zwei oder mehrere Gruppen aufgeteilt. Bei einer Gruppe wird beispielsweise eine CT durchgeführt, in der anderen Gruppe eine PET oder eine Kombination aus beiden Verfahren. Danach werden die Patientinnen und Patienten beider Gruppen je nach Untersuchungsergebnis behandelt.

Am Ende der Studie werden die Behandlungsergebnisse beider Gruppen verglichen. So lässt sich herausfinden, ob sich eine der beiden Untersuchungen besser dazu eignet, eine erfolgreiche Behandlung zu finden.

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Autor: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), erstellt am 15.11.11

Quelle: www.gesundheitsinformation.de ((IQWiG)

 
 
 

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