Ambulante Rehabilitation - das heißt zu Hause wohnen und trotzdem eine hochwertige und intensive Rehabilitation machen: in einer zugelassenen Reha-Einrichtung in der Nähe Ihres Wohnorts.
Eine solche ambulante Rehabilitation kann nach schwerwiegenden Operationen oder bei chronischen Krankheiten sinnvoll sein, wenn keine stationäre Rehabilitation angezeigt ist. Sie soll Ihnen helfen, Ihre Beschwerden im Alltag zu bewältigen.
Dazu besuchen Sie tagsüber vier bis sechs Stunden lang ein örtliches Vertrags-Rehazentrum. Ärzte oder Therapeuten behandeln Sie dort mit allem, was für Sie notwendig ist. Dazu kann Krankengymnastik gehören, aber auch Elektrotherapie, medizinische Trainingstherapie, Massagen, Entspannungstherapie, psychosoziale Unterstützung und vieles andere mehr.
Eine ambulante Rehabilitation ist grundsätzlich nur dann möglich, wenn ambulante Behandlungen nicht ausreichen oder aus sozialmedizinischer Sicht nicht sinnvoll sind. Lesen Sie dazu, welche Voraussetzungen für eine ambulante Rehabilitation vorliegen müssen.
Häufig bieten die ambulanten Rehabilitationseinrichtungen auch einen Fahrservice an, sodass Sie keinen Aufwand mit der An- und Abreise haben.
Die ambulante Rehabilitation kommt vor allem bei orthopädischen, kardiologischen oder neurologischen Erkrankungen in Betracht. Sie dauert in der Regel bis zu drei Wochen.
Wichtig für Erwerbstätige
Sind Sie beschäftigt und soll durch die ambulante Rehabilitation Ihre Erwerbsfähigkeit erhalten werden, bietet Ihnen Ihr Rentenversicherungsträger die Maßnahme an. Die entsprechenden Anträge erhalten Sie auch bei Ihrer TK.
erstellt am 26.02.09; zuletzt aktualisiert am 09.11.11
Quelle: TK