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Frau mit Peeling auf Schulter

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Was ist eine stationäre Kur?

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Bei einer stationären Vorsorge- oder Rehabilitationskur fahren Sie zur Behandlung in eine anerkannte Kur- oder Rehabilitationsklinik. Sie wohnen und essen dort und erhalten alle Therapien und Anwendungen, die für Ihre spezielle Erkrankung oder Gesundheitsstörung notwendig sind.

Obwohl man von "Kur- oder Rehaklinik“ spricht - die Fachleute sagen lieber: "Einrichtungen“ - , sind stationäre Kuren kein Krankenhausaufenthalt. Denn damit Sie von einer solchen Kur profitieren können, müssen Sie zum Beispiel in der Lage sein, aktiv an den Vorsorge- oder Rehabilitationsangeboten teilzunehmen. Auch geht es in der stationären Kur grundsätzlich nicht um Diagnostik. Die muss vorher bereits abgeschlossen sein.

 

Stationäre Kuren dauern in der Regel drei Wochen.

 

Wozu dient die stationäre Kur?

Die stationäre Rehabilitationskur soll eine bereits bestehende Krankheit oder einen anderen gesundheitlichen Schaden heilen oder mildern. Sie kann nötig sein, wenn Sie durch die Krankheit körperlich, geistig oder seelisch stark beeinträchtigt sind und dadurch voraussichtlich dauerhaft im Alltag eingeschränkt werden oder es bereits sind.

 

Zur Vorsorge eingesetzt, soll die stationäre Kur Ihre schon geschwächte Gesundheit verbessern und dadurch eine in absehbarer Zeit drohende Krankheit verhindern. Sie soll Ihnen Hilfe zur Selbsthilfe geben und Sie in die Lage versetzen, eigenverantwortlich Ihre Gesundheit zu stärken.

 

Ambulant vor stationär

Stationäre Kuren sind grundsätzlich nur dann möglich, wenn ambulante Behandlungen und Kuren nicht ausreichen oder aus sozialmedizinischer Sicht nicht sinnvoll sind.

 

Wichtig für Erwerbstätige

Sind Sie beschäftigt und soll durch die Kur Ihre Erwerbsfähigkeit erhalten werden, bietet Ihnen der jeweilige Rentenversicherungsträger die Kur an. Die entsprechenden Anträge erhalten Sie auch bei Ihrer TK.

erstellt am 26.02.09; zuletzt aktualisiert am 09.11.11

Quelle: TK

 
 
 

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