Bremen, 20. Februar 2012
Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) ist mehr als jeder Fünfte aus Bremen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg während der dunkleren Jahreszeiten in schlechterer Stimmung. Fehlende Vitamin D-Reserven können hierfür ausschlaggebend sein.
Neuesten Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zufolge sollte ein Erwachsener täglich 20 Mikrogramm Vitamin D aufnehmen statt wie bisher 5 Mikrogramm. Große Mengen des Sonnenvitamins enthält Lebertran. "Früher gehörte der Löffel Lebertran in vielen Haushalten zum täglichen Ritual. Für die meisten wahrlich keine Gaumenfreude. Seefisch, Pilze, Avocado, Eier und Milch sind wesentlich wohlschmeckendere Vitamin D-Quellen", so Nicole Battenfeld, Ernährungswissenschaftlerin bei der TK. Wer auf Vitaminpräparate zurückgreifen möchte, sollte dies nicht auf eigene Faust tun, denn ein Zuviel kann zu Vergiftungserscheinungen führen. "Sicherer ist es, das Vorhaben mit einem Arzt zu besprechen", rät Battenfeld. Besonders ältere Menschen müssen auf eine gute Vitamin D-Versorgung achten, denn mit zunehmendem Alter nimmt die körpereigene Bildung von Vitamin D stark ab. Dadurch kann es zu einer Knochenerweichung mit Muskelschwäche und Knochenschmerzen, der Osteomalazie, kommen.
Der Vitamin D-Bedarf lässt sich jedoch nur etwa zu 20 Prozent mit richtiger Ernährung abdecken. Das meiste Vitamin D bildet der Körper selbst - mit Hilfe von UV-Strahlen aus dem Sonnenlicht. In der Regel reicht es aus, sich täglich eine halbe Stunde im Freien aufzuhalten, um die Vitamin D-Speicher aufzufüllen. Richtige Ernährung und viel Bewegung sind eine gute Basis für ein gesundes Leben.
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Autor: TK-Landesvertretung Bremen, erstellt am 2/20/12