Frankfurt am Main, 3. Februar 2012
Die niedergelassenen Ärzte in Hessen haben in den ersten drei Quartalen des Jahres 2011 Heilmittel wie zum Beispiel Krankengymnastik, Ergo- oder Sprachtherapie im Wert von rund 225 Millionen Euro verordnet. Dies entspricht einer Steigerung von über 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie die Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen mit Hinweis auf die Statistiken des GKV-Spitzenverbandes mitteilt. Insgesamt griffen die Mediziner in Hessen über 1,5 Millionen Mal zum Rezeptblock. Die Krankengymnastik ist mit fast 76 Millionen Euro die umsatzstärkste Heilmittelleistung, die zwischen Januar und September 2011 verordnet wurde.
Statistisch betrachtet, bekam jeder gesetzlich Versicherte in Hessen Heilmittel für über 44 Euro verschrieben, 13 Prozent weniger als im Bundesdurchschnitt (51 Euro). Allerdings sind die regionalen Unterschiede erheblich: Am teuersten wurde mit 67 Euro pro Kopf in Hamburg verordnet, während die Verordnungszahlen in der Region Westfalen-Lippe mit rund 38 Euro je Versicherten etwa 25 Prozent unter dem bundesweiten Mittel lagen.
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Autor: TK-Landesvertretung Hessen, erstellt am 2/3/12