Schwerin, 21. Februar 2012
Menschen die niesen und sich die Nase putzen - daran kommt man derzeit nicht vorbei. Es ist Erkältungszeit. Doch das Küssen darf weitergehen. Darüber informiert die Techniker Krankenkasse (TK) in Schwerin. Eine Studie hat ergeben, dass die Erreger kaum eine Chance haben, sich von Mund zu Mund zu übertragen. Der vermutete Hintergrund: Die Erkältungsviren gelangen mit dem Speichel in den Magen und werden dort von der Magensäure abgetötet.
Vorsicht ist dagegen beim Händeschütteln geboten: Erkältungsviren können auf der Haut oder auf Türklinken bis zu drei Stunden überleben. Fasst man sich dann an die Nase oder reibt sich die Augen, haben die Viren freie Bahn sich zu vermehren. Deshalb ist regelmäßiges und gründliches Händewaschen Pflicht!
Hat einen die Erkältung dann doch erwischt, rät die TK zunächst zu guten alten Hausmitteln. Mit einem heißen Vollbad kann man eine beginnende Erkältung "wegbaden". Durch die Wärme werden die Schleimhäute besser durchblutet und die Virenvermehrung gedrosselt. Gleiches gilt für Nasenspülungen mit Salzwasser. Feuchte Tücher über der Heizung, regelmäßiges Lüften und zwei bis drei Liter Tee oder Mineralwasser am Tag tragen dazu bei, dass die Schleimhäute feucht bleiben.
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Kevin Nowotka
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Autor: TK-Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern, erstellt am 2/21/12