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Diagnostik-Zentrum Ruhr eröffnet
Auf dem Campus der Ruhr-Universität Bochum haben Professor Dr. Dietrich Grönemeyer und sein Geschäftspartner Dr. Bodo Brandts das Diagnostik-Zentrum-Ruhr (DZR) eröffnet. Zur Einweihung war NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens angereist. Im DZR sollen künftig vor allem Diagnostik und Verlaufskontrolle von Herz- und Gefäßerkrankungen mit Hilfe der nicht invasiven Volumen-Computertomographie
durchgeführt werden. Die Erweiterung des Diagnostik-Spektrums durch eine risikoärmere Alternative zu den bestehenden Untersuchungsmethoden sei zu begrüßen, sagte Dr. Jens Baas, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Techniker Krankenkasse.
NRW: Krankenhausbehandlungen wegen Hautkrebs steigen um 45 Prozent
In Nordrhein-Westfalen (NRW) mussten 2010 mehr als 18.400 Menschen mit der Diagnose Hautkrebs im Krankenhaus behandelt werden. Das entspricht einem Anstieg von rund 45 Prozent gegenüber dem Jahr 2000, teilt die Techniker Krankenkasse (TK) unter Berufung auf aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes mit. Wenn er früh genug erkannt wird, kann Hautkrebs in den meisten Fällen erfolgreich behandelt werden. Trotzdem haben in den Jahren 2009 und 2010 nur rund 20 Prozent der über 35-Jährigen in NRW die Hautkrebs-Früherkennung in Anspruch genommen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung von TK-Versichertendaten.
Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke gewinnt den vdek Zukunftspreis 2011
Das Projekt "Teekesselchen" im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke ist mit dem Zukunftspreis des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) ausgezeichnet worden. Eine hauptamtliche Pflegekraft und elf ehrenamtliche Mitarbeiter helfen an Demenz erkrankten Patienten, sich in der fremden Umgebung zurecht zu finden und möglichst keine weiteren Einbußen an Selbständigkeit und Lebensqualität zu erleiden. Entwickelt wurde das Projekt gemeinsam mit dem Paritätischen Gesamtverband. "Teekesselchen" zeige eindrucksvoll, dass es innovative und zukunftsweisende Versorgungskonzepte für eine älter werdende Gesellschaft gebe, sagte Andreas Hustadt, Leiter der vdek Landesvertretung NRW während einer Feier in Herdecke.
Windhorst: Entwurf für Patientenrechtegesetz weist in die richtige Richtung
Mit dem geplanten Patientenrechtegesetz werde "ein wichtiger Schritt getan zur verantwortungsvollen Entscheidungsfindung und Stärkung der Patientenrechte", sagte der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Theodor Windhorst. Der Entwurf weise in die richtige Richtung. Es dürfe aber nicht zu einer "Verstärkung der Kontrollitis und Misstrauenskultur" kommen. Darauf hat die Ärztekammer in einer Stellungnahme zum Entwurf gegenüber dem NRW-Gesundheitsministerium hingewiesen. Gestärkt werden müsse das Vertrauen zwischen Arzt und Patient.
Verwaltungsgericht: NRW-Gesundheitsministerin darf weiter vor E-Zigaretten warnen
Die Warnungen des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums vor eventuellen gesundheitlichen Schäden durch den Genuss elektronischer Zigaretten (E-Zigaretten) verstoßen nicht gegen die Berufsfreiheit einer Herstellerfirma. Mit dieser Begründung hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf den Antrag eines Herstellers und Vertreibers von E-Zigaretten abgewiesen. Nach Auffassung des Gerichts ist das Ministerium für den Bereich des Arzneimittel- und Medizinprodukterechts zuständig und sei damit grundsätzlich befugt, öffentlichkeitswirksame Informationen insbesondere über neue Entwicklungen in diesem Bereich zu verbreiten. Gegen den Beschluss ist Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen möglich (Az.: 16 L 2043/11).
Landesbasisfallwert-Studie: DKG zweifelt an Neutralität der RWI-Wissenschaftler
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) rät Kliniken davon ab, die Fragebögen auszufüllen, die das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) für eine Studie
zu den Landesbasisfallwerten verschickt hat. Das habe die Krankenhausgesellschaft auch dem Bundesgesundheitsministerium mitgeteilt, zitiert die Ärzte Zeitung einen DKG-Sprecher. Wie die Ärzte Zeitung berichtet, zweifelt die DKG an der Neutralität des Instituts. So habe das RWI für den Verband der Ersatzkassen einen Bericht über die Kosteneffizienz der Krankenhäuser erstellt. RWI-Projektleiter Dr. Boris Augurzky sagte der Ärzte Zeitung, der Vorwurf der fehlenden Unabhängigkeit sei vorgeschoben. Beim Forschungsgegenstand Landesbasisfallwert gebe es seiner Einschätzung nach keine Frontstellung zwischen Krankenkassen und Krankenhäusern.
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Autor: TK-Landesvertretung Nordrhein-Westfalen, erstellt am 2/6/12