Magdeburg, 13. Februar 2012
Immer mehr Menschen leiden an Schwindelanfällen. Besonders betroffen davon sind die Altersgruppen von 50 bis 70. Meistens ist der sogenannte Lagerungsschwindel, der durch bestimmte Kopfhaltungen oder Lagerungen des Schädels ausgelöst wird, Ursache von Schwindelattacken. Frauen sind dabei doppelt so häufig betroffen wie Männer. Laut Statistik der Techniker Krankenkasse (TK) ist die Anzahl von Krankschreibungen aufgrund dieser Diagnose allein von 2009 bis 2011 um 25 Prozent gestiegen. Auch bei den Krankenhauseinweisungen ist nach Angaben der TK ein ähnlicher Trend zu beobachten.
"Schwindel ist als ein Alarmzeichen des Gehirns anzusehen, dass darauf aufmerksam machen will, dass etwas nicht stimmt im Körper", erklärt Ursula Krüger, Präventionsberaterin der TK in Sachsen-Anhalt. Im Falle des Lagerungsschwindels ist das Gleichgewichtsorgan im Ohr der Auslöser des Alarmzeichens. Bestimmte Vorgänge im Inneren des Organs sorgen dafür, dass man mehr oder weniger aus dem Lot gerät. Schlimme Stürze bei meist älteren Menschen sind oftmals die Folge davon. "Dem kann aber durch gezielte Übungen entgegengewirkt werden. Mit dem Ball jonglieren oder auf einem Bein stehen sind Beispiele, mit denen die Balancefähigkeit und Gangsicherheit wieder hergestellt werden und der Gleichgewichtssinn letztendlich trainiert wird", so Krüger weiter.
Linktipps / Herunterladen
- Schwindelanfälle - Schwindel - Vertigo
- TK-Broschüre: Bewegung (PDF, 4,6 MB)

- TK-Broschüre: Sport als Therapie (PDF, 790 KB)

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Autor: TK-Landesvertretung Sachsen-Anhalt, erstellt am 2/13/12