Dresden, 7. Februar 2012
Trotz anhaltend eisiger Temperaturen ist die saisonale Grippewelle in diesem Jahr bislang ausgeblieben. Das teilt die Techniker Krankenkasse (TK) in Sachsen unter Bezug auf aktuelle Statistiken des Robert Koch-Instituts und der Landesuntersuchungsanstalt Sachsen mit. In den ersten drei Wochen des Jahres 2012 wurden in Sachsen insgesamt vier Influenza-Infektionen registriert. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren bereits über 300 Patienten erkrankt.
Auch bundesweit sind die Influenzaviren derzeit kaum aktiv. In ganz Deutschland wurden in den ersten zwei Wochen dieses Jahres insgesamt 39 Fälle gemeldet - 2011 waren es im Vergleichszeitraum über 2.600 Grippe-Patienten.
Die Grippe (Influenza) ist eine durch Influenzaviren hervorgerufene Erkrankung. Die Viren breiten sich durch Tröpfcheninfektion
leicht aus und können bevorzugt im Winter regionale, aber auch weltweite Epidemien verursachen. Saisonale Influenzawellen verursachen in Deutschland jährlich bis zu fünf Millionen zusätzliche Arztkonsultationen, etwa 5.000 bis 20.000 zusätzliche Krankenhausaufenthalte und durchschnittlich 8.000 bis 11.000 zusätzliche Todesfälle.
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Autor: TK-Landesvertretung Sachsen, erstellt am 2/7/12