Was ist Rehasport?

Rehasport wirkt den körperlichen und psychischen Folgen einer Behinderung entgegen.

Ziel ist,

  • die Ausdauer und Kraft zu stärken,
  • Koordination und Flexibilität zu verbessern,
  • das Selbstbewusstsein - insbesondere auch von behinderten oder von Behinderung bedrohter Frauen und Mädchen - zu stärken und Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten. Hilfe zur Selbsthilfe hat das Ziel, die eigene Verantwortung des behinderten oder von Behinderung bedrohten Menschen für seine Gesundheit zu stärken und ihn zum langfristigen, selbstständigen und eigenverantwortlichen Bewegungstraining zu motivieren.

Rehasport umfasst bewegungstherapeutische Übungen, die von qualifizierten Übungsleitern geleitet werden. Die Übungen werden als Gruppenbehandlung unter ärztlicher Betreuung und Überwachung im Rahmen regelmäßiger Übungsveranstaltungen durchgeführt. Maßnahmen des Rehabilitationsports beinhalten bei Bedarf auch spezielle Übungen für behinderte und von Behinderung bedrohter Frauen und Mädchen, deren Selbstbewusstsein durch die Behinderung oder drohende Behinderung eingeschränkt ist und bei denen die Stärkung des Selbstbewusstseins durch den Rehabilitationssport erreicht werden kann.

 

Zum Rehasport zählen allerdings keine Übungen, die ausschließlich dazu dienen, das allgemeine Wohlbefinden des von der Behinderung Betroffenen zu verbessern.

 

Zu den Rehasportarten zählen insbesondere Gymnastik, Leichtathletik, Schwimmen und Bewegungsspiele in Gruppen. Voraussetzung ist, dass es sich um Übungen handelt, die auf die Behinderung ausgerichtet sind.

 

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